Das Theater im
Teufelhof Basel

Das Theater im Teufelhof Basel hat sich als Ort für aussergewöhnliche, pointierte und verblüffende Kleinkunst profiliert. Kabarett-Vorstellungen und satirische oder subtil-humorvolle Programme, welche, in der Regel, von den Künstlerinnen und Künstlern selbst geschrieben und gespielt werden, bilden den roten Faden im Spielplan. Das Theater fördert neben bekannten Namen auch unbekannte Talente und begleitet sie auf ihrem künstlerischen Weg. Das Theater im Teufelhof verfügt über 98 Plätze. Spieltage sind normalerweise Do/Fr & Sa um 20 Uhr 30; die «Schaufenster»-Reihe findet jeweils am Montagabend statt. Dank der direkten Verbindung zum Gast- und Kulturhaus Teufelhof werden im Preis reduzierte Kombinationen von Nachtessen und Theaterbesuch angeboten.


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Kulturpartner

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Schaufenster Theatersaison 2018/19

Überraschendes, Eigenwilliges und Aussergewöhnliches auf der Teufelhofbühne. Junge Hüpfer und alte Hasen präsentieren im «Schaufenster» zum ersten Mal in Basel ihre sehenswerten Programme.

Mo, 23. September 2019, 20.30 Uhr Christian Sutter «Der Kontrabass von Patrick Süskind ... einmal anders»

Der Kontrabass von Patrick Süskind ... einmal anders
Foto: Benno Hunziker

"Männliche Zwillingsveranstaltung" zum Schaufenster am 21. Oktober!

Eine konzertante Lesung des mit allen Wassern gewaschenen Orchester-Kontrabassisten

 

Christian Sutter, bekannt als Poet am Kontrabass – während 35 Jahren Solo-Kontrabassist im Sinfonieorchester Basel und vertraut mit den Höhen und Tiefen des Orchesteralltags –, gewährt einen Einblick in seine tiefgründige Musikerseele und entführt in die Abgründe des Orchestergrabens. Er leidet an seiner ambivalenten Beziehung zum unsolistischsten und unhandlichsten Streichinstrument, das überall nur im Wege steht und man nicht tragen kann, sondern schleppen muss. Und doch ist Sutter davon überzeugt, das mit Abstand wichtigste Orchesterinstrument schlechthin zu spielen: den Kontrabass! Authentischer geht nicht!

Programm in Deutsch

Mo, 21. Oktober 2019, 20.30 Uhr Dagmar Fenner «Die Bassgeige»

Die Bassgeige
Foto: zvg

"Weibliche Zwillingsveranstaltung" zum Schaufenster am 23. September!

Virtuoses Soloprogramm mit konzentanter Lesung, Theater, Gesnag, Ton- und Videoeinspielungen

 

Endlich kommt ein Kontrapunkt zu Süskinds Ein-Mann-Stück „Der Kontrabass“ auf die Bühne: das Ein-Frau-Stück „Die Bassgeige“ der Kontrabassistin Dagmar Fenner, ehemalige Zuzügerin im Sinfonieorchester Basel und Philosophin (Titularprofessorin an der Universität Basel). Lassen Sie sich mitreissen von diesem ironisch-witzigen Porträt einer freischaffenden Bassistin, Multitaskerin, Mutter und Gründerin eines Glücksinstituts, die alle Fragen rund um das Rieseninstrument – auch einmal anders – aus weiblicher Perspektive beleuchtet. Erfahrungs- und Erfindungsreichtum beflügeln sich hier gegenseitig!

Programm in Deutsch

Mo, 4. November 2019, 20.30 Uhr Felix Oliver Schepp «Hirnklopfen»

Hirnklopfen
Foto: Michael Haggenmüller
Listige Kopfnusslieder und unverblümte Herzensangelegenheiten

 

Schepp liefert ein Kabarettkonzert, das es in sich hat: virtuos, poetisch, relevant – und dabei immer lebensbejahend und unverschämt locker. Er singt von Kindern, die bis zur Kritikunfähigkeit hochgelobt werden und bittet den Heiligen Perfektus um Ablass. Er treibt die Geltungssucht der Generation individuell so weit, dass das narzisstische Mauerblümchen seinen Ausweg im Pflanzendünger sucht. Er spannt den Bogen – und trifft ins Schwarze. „Hirnklopfen“ ist ein leidenschaftlicher Schlagabtausch zwischen Charme und Offensive, Lässigkeit und Biss, coolem Herz und heissem Kopf; verpackt auf eine bestens unterhaltende Weise. Regie: Sven Kemmler

Programm in Deutsch

Mo, 18. November 2019, 20.30 Uhr Kaspar Lüscher und Wilfried Gronau «Abendstunde im Spätherbst»

Abendstunde im Spätherbst
Foto: Alex Spichale
Eine utopische Kriminalkomödie von Friedrich Dürrenmatt

 

Der Literatur-Nobelpreisträger Maximilian Korbes ahnt nicht, dass sich hinter dem Besuch des Schweizer Buchhalters, Fürchtegott Hofer, kein normaler Anhänger seiner Kriminalromane verbirgt, sondern ein Leser, der seinen Romanideen mit buchhalterischer Akribie auf den Grund geht. Der Schriftsteller hat nichts zu befürchten, denn die Gesellschaft braucht ihn, um sich lebendig zu fühlen. Der Buchhalter gibt seine Ermittlungen mit einer unbedarften Ehrlichkeit preis und tritt in den Rachen des Bösen. Mit komödiantischem Hochgenuss treiben es die beiden Schauspieler Lüscher und Gronau ohne Pause «bis zur schlimmsten aller möglichen Wendungen». Regie: Werner Bodinek

Programm in Deutsch