Das Theater im
Teufelhof Basel

Das Theater im Teufelhof Basel hat sich als Ort für aussergewöhnliche, pointierte und verblüffende Kleinkunst profiliert. Kabarett-Vorstellungen und satirische oder subtil-humorvolle Programme, welche, in der Regel, von den Künstlerinnen und Künstlern selbst geschrieben und gespielt werden, bilden den roten Faden im Spielplan. Das Theater fördert neben bekannten Namen auch unbekannte Talente und begleitet sie auf ihrem künstlerischen Weg. Das Theater im Teufelhof verfügt über 98 Plätze. Spieltage sind normalerweise Do/Fr & Sa um 20 Uhr 30; die «Schaufenster»-Reihe findet jeweils am Montagabend statt. Dank der direkten Verbindung zum Gast- und Kulturhaus Teufelhof werden im Preis reduzierte Kombinationen von Nachtessen und Theaterbesuch angeboten.


Kulturpartner

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Schaufenster Theatersaison 2016/2017

Überraschendes, Eigenwilliges und Aussergewöhnliches auf der Teufelhofbühne. Junge Hüpfer und alte Hasen präsentieren im «Schaufenster» zum ersten Mal in Basel ihre sehenswerten Programme.

Mo, 24. September 2018, 20.30 Uhr Mike Baader «Vollzyt-Chaot»

Vollzyt-Chaot
Foto: zvg
Unordentliches Musikkabarett

 

Mike Baaders Welt ist in Ordnung. In ihr herrscht das Chaos. Und sein Klavier. Seine Lieder findet er aber immer. Oder sie finden ihn. Hauptsache Chaos. Und zwar jederzeit. Ausnahmslos. Im Alltag steht Baader am Radio-Mikrophon. Oder er macht Musik. Oder spricht Radio- und TV-Spots. Oder ist DJ. Oder Liedermacher. Oder Theaterschauspieler. Was er nicht macht: Buchhaltung. Was er auch nicht macht: Eine Agenda führen. Selten saugt er Staub. Aber er saugt die Beobachtungen des Alltags ein. Und setzt sich damit ans Klavier.

Programm in Mundart

 

Mo, 22. Oktober 2018, 20.30 Uhr Philipp Scharrenberg «Germanistik ist heilbar»

Germanistik ist heilbar
Foto: Pierre Jarawan
Ein Mix aus slammigen Gedichten, Songs, Raps und Kurzgeschichten

 

Hier sollte eigentlich ein Text stehen mit Phrasen wie "strapaziert die Lachmuskeln" und "lässt kein Auge trocken". Ein Text, der möglichst viele Preise einbaut, um zu beschreiben, wie Philipp Scharrenberg reimend, sprachverspielt und philoso-frisch die Folgeschäden seines Daseins als nerdiger Germanist aufarbeitet. Ein Text, der alle Register zieht und Fragezeichen der Neugier ins Gehirn stanzt. Aber darauf fällt niemand herein. Besser ist, Sie lassen sich überraschen. Natürlich ist es schwer, wenn Erwartungen nicht erfüllt werden, und noch schwerer, keine zu haben. Aber probieren Sie es doch einfach mal!

Programm in Deutsch

 

Mo, 5. November 2018, 20.30 Uhr Ferruccio Cainero «Tic Tac»

Tic Tac
Foto: Ch. Hoigné
Ein humorvoller, lyrischer, komischer Monolog

 

Leben wir die Zeit oder lebt sie uns? Prägen wir die Geschichte oder führt sie uns am Gängelband? „Tic Tac“ ist nostalgisch und visionär zugleich. Cainero verknüpft die Hugenotten mit der Schweizer Pünktlichkeit, die Uhrmacherindustrie mit der Reformation der Kirche. Er folgt der Geschichte des eigenen Vaters, des Uhrmachers und Filmvorführers. Geschickt untermalt der Erzählkünstler seine Erinnerungen mit Kompositionen von Mario Crispi. „Tic Tac“ ist einzigartig – witzig, berührend, alles in Frage stellend, poetisch und luftig leicht unterhaltend.

Programm in Deutsch

 

Mo, 19. November 2018, 20.30 Uhr Strohmann-Kauz «Milchbüechlirächnig»

Milchbüechlirächnig
Foto: Remo Buess
Satirisches Theaterkabarett über Leben, Alter und Alltagsstolperer

 

Der griesgrämige Heinz und der frohgemute Ruedi rechnen nicht mehr mit viel, umso genüsslicher rechnen sie ab. Das begeisternde Rentnerduo lenkt den Rollator zwischen Grauen und Gelächter, Sehnsucht und Gebrechen durch ein vermeintlich letztes Abenteuer. «Milchbüechlirächnig» verpackt Theaterkabarett in eine schöne Geschichte, berührend, geistreich und vielschichtig. Grossen alten Themen folgen grosse Altersthemen, kritischer Zeitgeist begegnet schlagfertigen Wortgefechten, Listiges kreuzt Lustiges und schliesslich mündet alles in ein kabarettistisches Roadmovie, in dem Raum und Zeit subtil verwischen.

Programm in Mundart