Das Theater im
Teufelhof Basel

Das Theater im Teufelhof Basel hat sich als Ort für aussergewöhnliche, pointierte und verblüffende Kleinkunst profiliert. Kabarett-Vorstellungen und satirische oder subtil-humorvolle Programme, welche, in der Regel, von den Künstlerinnen und Künstlern selbst geschrieben und gespielt werden, bilden den roten Faden im Spielplan. Das Theater fördert neben bekannten Namen auch unbekannte Talente und begleitet sie auf ihrem künstlerischen Weg. Das Theater im Teufelhof verfügt über 98 Plätze. Spieltage sind normalerweise Do/Fr & Sa um 20 Uhr 30; die «Schaufenster»-Reihe findet jeweils am Montagabend statt. Dank der direkten Verbindung zum Gast- und Kulturhaus Teufelhof werden im Preis reduzierte Kombinationen von Nachtessen und Theaterbesuch angeboten.


Alte Bekannte und neue Gesichter im Theater im Teufelhof

Kulturpartner

kultkino_Logo1

Schaufenster Theatersaison 2016/2017

Überraschendes, Eigenwilliges und Aussergewöhnliches auf der Teufelhofbühne. Junge Hüpfer und alte Hasen präsentieren im «Schaufenster» zum ersten Mal in Basel ihre sehenswerten Programme.

Mo, 25. September 2017 Marie-Gabrielle Räfle, Yvette Kolb & Barbara „Kurtli“ Kleiner «Lieder-liche Frauengeschichten»

Lieder-liche Frauengeschichten
Foto: zvg
Chansons und schräg-komische Geschichten

 

Nein, liederlich sind sie nicht, die Sängerin Räfle, die Autorin Kolb und die Pianistin Kleiner. Lieder und Chansons der wilden 20er- bis 50er-Jahre, aus den Kellern gehievt, erzählen Geschichten, die uns beweisen, dass sich die Sorgen und Freuden der Frauen – trotz Genderstudien und Gleichstellungsversuchen – bis heute kaum verändert haben. Soll man lachen oder weinen oder vielleicht beides zugleich? Yvette Kolb umrahmt mit ihren schräg-komischen Gedichten diese besinnlich-heiteren Geschichten. Ein Abend für alle Frauen, die die Frauen verstehen und für alle Männer, die die Frauen schon lange gerne verstehen möchten.

Oeil extérieur: Dalit Bloch

Programm in Mundart und Deutsch

Mo, 23. Oktober 2017 Kaspar Lüscher «Karl mit Hund»

Karl mit Hund
Foto: zvg
Der tragikomische Fall eines Ja-Sagers

 

Im Nachhinein fragt man sich, war diese Begegnung ein Wunder oder ein Fluch. „Es isch e Schwindel gsih, dorum hets mi umblose. Es isch, wie wenn sich dir unter de Füess dr Bode uftuet.“ Inspiriert durch einen Roman von Georges Simenon schlüpft Kaspar Lüscher in seinem Theatersolo in die Figur des Karl Schönbächler. – Die Geschichte eines Mannes. Die Geschichte eines Lebens auf der Suche nach familiärer Geborgenheit. Die Geschichte eines Menschen, der einmal zuviel JA gesagt hat. Ein tragikomischer Fall mit unvermeidlichem Ausgang. Regie: Raphael Bachmann, dramaturgische Begleitung: Fredy Heller.

Programm in Mundart

Mo, 13. November 2017 9VoltNelly «Ich möchte ein Eisberg sein»

Ich möchte ein Eisberg sein
Foto: zvg
Musikalische Satire

 

In seinem ersten abendfüllenden Programm unternimmt das Duo eine Kreuzfahrt quer durch das Bermudadreieck der Spassgesellschaft, durch die seichten Gewässer des abendländischen Inseldenkens und im offenen Meer der grossen, quälenden Fragen. Sie rammen zuversichtlich die Spitze jedes Eisbergs, der ihnen in die Quere kommt. Da steht ihnen das Wasser bald bis zum Hals. Jane Mumford und Lea Whitcher konterkarieren vorgefasste Meinungen und lassen Gegensätze kollidieren. Sie singen und musizieren gegen gängige Schönheitsideale, klassische Rollenbilder und den guten Geschmack. Gewinnerinnen Oltner Kabarett-Casting 2016.

Programm in Deutsch und Mundart

Mo, 27. November 2017 Charles Lewinsky, Judith Stadlin & Michael van Orsouw: „Schweizen“ «Schweizen»

Schweizen
Foto: zvg
Eine satirische Lesung der etwas anderen Art

 

Charles Lewinsky, der grosse Romancier und literarische Alleskönner, hat sich mit den erfahrenen Spoken Word-Autoren Judith Stadlin und Michael van Orsouw zusammengetan. Die drei Autoren zeigen eine Lesung, die sehr viel verspricht und noch mehr hält. Gemeinsam präsentieren sie Texte aus Lewinskys Buch „Schweizen“. Mal lesen sie zu dritt, mal im Duo, mal solo – auf jeden Fall kurzweilig, amüsant und bühnenwirksam. Die Trio-Lesung ist formal frech, inhaltlich satirisch, manchmal böse und auf jeden Fall sehr unterhaltsam. Ein Feuerwerk von Inhalten und Ideen!

Programm in Deutsch