Das Theater im
Teufelhof Basel

Das Theater im Teufelhof Basel hat sich als Ort für aussergewöhnliche, pointierte und verblüffende Kleinkunst profiliert. Kabarett-Vorstellungen und satirische oder subtil-humorvolle Programme, welche, in der Regel, von den Künstlerinnen und Künstlern selbst geschrieben und gespielt werden, bilden den roten Faden im Spielplan. Das Theater fördert neben bekannten Namen auch unbekannte Talente und begleitet sie auf ihrem künstlerischen Weg. Das Theater im Teufelhof verfügt über 98 Plätze. Spieltage sind normalerweise Do/Fr & Sa um 20 Uhr 30; die «Schaufenster»-Reihe findet jeweils am Montagabend statt. Dank der direkten Verbindung zum Gast- und Kulturhaus Teufelhof werden im Preis reduzierte Kombinationen von Nachtessen und Theaterbesuch angeboten.


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Kulturpartner

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Programm Theatersaison 2018/19

«Der Kulturbetrieb im Theater im Teufelhof hat bis zum 13. September Sommerpause!»

Der Kulturbetrieb im Theater im Teufelhof hat bis zum 13. September Sommerpause!

Wir wünschen Ihnen eine erholsame und sonnige Sommerzeit und freuen uns, Sie in der neuen Spielzeit wieder bei uns im Theater begrüssen zu dürfen.

 

Die Theaterleitung: Katharina Martens & Roland Suter

Fr, 13. September 2019, um 20.30h Teufel-Dreizack «Preisverleihung»

Preisverleihung

 

Das Theater im Teufelhof Basel feiert in diesem Jahr seinen 30. Geburtstag. Seit drei Jahrzehnten präsentiert es auf seiner Bühne Künstlerinnen und Künstler, welche die spöttische und scharfe Satire, das politische und literarische Kabarett und die gehaltvolle, eigenwillige, verspielte, auch musikalische und humorvolle Kleinkunst repräsentieren.

 

Aus Anlass dieses Jubiläums hat das Theater im Teufelhof Basel den Teufel-Dreizack lanciert – einen Förderpreis, der einer Künstlerin / einem Künstler / einer Formation überreicht wird, die / der noch nicht einen hohen Bekanntheitsgrad erlangt hat, sich aber sprichwörtlich „auf dem Weg nach oben“ befindet und sich in den nächsten Jahren im Kabarettbereich einen Namen schaffen wird.

 

Das Kabarettpublikum hat via E-Voting seine Stimme für eine/n der Nominierte/n abgegeben und die drei meist gewählten Künstler/innen werden zum Preisverleihungsabend am Freitag, 13. September 2019 eingeladen. Dort haben sie die die Möglichkeit, 20 Minuten lang ihr Können vor dem Publikum im Theater im Teufelhof Basel unter Beweis zu stellen. Im Anschluss an die drei Ausschnitte wählen die Zuschauenden die/den Gewinner, welche den Kabarettpreis Teufel-Dreizack erhält.

 

Die drei Nominierten sind: Michael Feindler, Thomas Lienenlüke und das Duo BlöZinger.
(Programmausschnitte sind unter www.teufel3zack einsehbar).

 

Do, 19. bis Sa, 21. September 2019, jeweils um 20.30h Alfred Dorfer «und ...»

und ...
Foto: Thomas Böhm
Ein brillantes, intelligentes und humorvolles Ein-Mann-Kabarett

 

Wie wird es jetzt weitergehen, fragt er sich? Ein Umzug hat Bewegung in das Leben von Alfred Dorfers Bühnenfigur gebracht. Das Ausmisten der alten Wohnung bringt Dorfer beiläufig auf überraschende Gedanken. Virtuos und scharfzüngig stellt er fundamentale Fragen und präsentiert dem Publikum ungewöhnliche Zusammenhänge, indem er Themen des Lebens aufgreift, von Alltagsphänomenen und Zeitgeisterscheinungen bis politischen Tatsachen.

Programm in Deutsch

Mo, 23. September 2019, 20.30 Uhr Christian Sutter «Der Kontrabass von Patrick Süskind ... einmal anders»

Der Kontrabass von Patrick Süskind ... einmal anders
Foto: Benno Hunziker

"Männliche Zwillingsveranstaltung" zum Schaufenster am 21. Oktober!

Eine konzertante Lesung des mit allen Wassern gewaschenen Orchester-Kontrabassisten

 

Christian Sutter, bekannt als Poet am Kontrabass – während 35 Jahren Solo-Kontrabassist im Sinfonieorchester Basel und vertraut mit den Höhen und Tiefen des Orchesteralltags –, gewährt einen Einblick in seine tiefgründige Musikerseele und entführt in die Abgründe des Orchestergrabens. Er leidet an seiner ambivalenten Beziehung zum unsolistischsten und unhandlichsten Streichinstrument, das überall nur im Wege steht und man nicht tragen kann, sondern schleppen muss. Und doch ist Sutter davon überzeugt, das mit Abstand wichtigste Orchesterinstrument schlechthin zu spielen: den Kontrabass! Authentischer geht nicht!

Programm in Deutsch

Do, 26. bis Sa, 28. September 2019, jeweils um 20.30h Pigor & Eichhorn «Volumen 9»

Volumen 9
Foto: Thomas Nitz
Kabarett mit beissendem Witz und aussergewöhnlicher Musikalität

 

Pigor & Eichhorn sind einzigartig: Wegen dieser speziellen Mischung aus Provokation und Lust am Neuen, aus ungewöhnlicher Virtuosität in Texten und Musik, aus präziser Beobachtung und gnadenloser Kommentierung des Zeitgeistes. Und wegen des Salon-HipHops, den sie erfunden haben und immer weiterentwickeln. Cool geswingte Tagespolitik, schmelzend gesungene Alltagsidiotie und brüllend gerappte Nachrichtenthemen sind selten so feinsinnig, brachial und urkomisch zugleich dargereicht worden.

Programm in Deutsch

Do, 17. bis Sa, 19. Oktober 2019, jeweils um 20.30h Jess Jochimsen «Heute wegen gestern geschlossen»

Heute wegen gestern geschlossen
Foto: www.brittschilling.de
Brillantes Kabarett, hintersinnige Songs und ungeschönte Dias

 

An Jochimsens Stammkneipe hängt ein Schild: „Heute wegen Gestern geschlossen.“ Das bringt es auf den Punkt. Im Kleinen wie im Grossen. Weil gestern einfach alles zu viel war ... machen wir heute zu: den Laden, die Grenzen, England, Amerika – „Sorry, we’re closed“. Aber zusperren und hoffen, dass alles wieder so wird wie früher, ist kein Plan ... Also macht Jochimsen sich auf den Weg, um herauszufinden, welcher Schlüssel zu welcher Tür passen könnte. Zurückgelehnt und entschleunigt dreht er den notorischen Rechthabern den Ton ab und beweist, was Satire alles sein darf: anrührend, klug, bilderreich, musikalisch und nicht zuletzt sehr lustig.

Programm in Deutsch

Mo, 21. Oktober 2019, 20.30 Uhr Dagmar Fenner «Die Bassgeige»

Die Bassgeige
Foto: zvg

"Weibliche Zwillingsveranstaltung" zum Schaufenster am 23. September!

Virtuoses Soloprogramm mit konzentanter Lesung, Theater, Gesnag, Ton- und Videoeinspielungen

 

Endlich kommt ein Kontrapunkt zu Süskinds Ein-Mann-Stück „Der Kontrabass“ auf die Bühne: das Ein-Frau-Stück „Die Bassgeige“ der Kontrabassistin Dagmar Fenner, ehemalige Zuzügerin im Sinfonieorchester Basel und Philosophin (Titularprofessorin an der Universität Basel). Lassen Sie sich mitreissen von diesem ironisch-witzigen Porträt einer freischaffenden Bassistin, Multitaskerin, Mutter und Gründerin eines Glücksinstituts, die alle Fragen rund um das Rieseninstrument – auch einmal anders – aus weiblicher Perspektive beleuchtet. Erfahrungs- und Erfindungsreichtum beflügeln sich hier gegenseitig!

Programm in Deutsch

Do, 24. bis Sa, 26. Oktober 2019, jeweils um 20.30h Bea von Malchus «Queens»

Queens
Foto: www.brittschilling.de
Fulminantes, grandioses und kabarettistisches Ein-Frau-Theater

 

Elizabeth I. hat an diesem Abend die Fäden in der Hand. Dafür hat Maria Stuart Dynamit! Mit dem jagt sie ihren Mann in die Luft. Elizabeth hat zwar keinen Mann, dafür aber ein Schafott, das muss Maria besteigen, aber erst später. In der Zwischenzeit werden Könige in Garderoben eingesperrt, Highlander galoppieren im Faltenrock durchs Heidekraut, winzige katholische Spione kotzen sich auf die Schuhe und Schiller fragt sich, ob er Maria Stuart je gelesen hat. „YOU CAN`T ALWAYS GET WHAT YOU WANT!“ ... But you must see Queens! It´s scottish! It´s british! It´s musikalisch!

Programm in Deutsch

Do, 31. Oktober bis Sa, 2. November 2019, jeweils um 20.30h Valsecchi & Nater «Macht Liebe!»

Macht Liebe!
Foto: Sandra Winiger
Satirisches Musikkabarett zwischen Politik, Parodie und sinnfreiem Papperlapapp

 

In ihrem neuen Programm suchen die beiden bissigen Lästermäuler nur eines: Harmonie! Und zwar auch zwischen ihren zweistimmigen Liedern. Das Problem ist bloss: Die böse Welt ist voll von Widersprüchlichkeiten und falschen Tönen. Da kann man noch so schön dagegen ansingen. Und auch sie selbst sind vor launischem Gezänk nicht gefeit. Statt Liebe zu machen, pflegt man(n) die Liebe zur Macht. Wie soll man da von der Konkurrenz zur Konkordanz finden? Valsecchi & Nater stellen Fragen. Witzig, frech und schonungslos. Sie entlarven die Tücken des Systems und finden ständig wunde Stellen, auch bei sich selbst.

Programm in Mundart

Mo, 4. November 2019, 20.30 Uhr Felix Oliver Schepp «Hirnklopfen»

Hirnklopfen
Foto: Michael Haggenmüller
Listige Kopfnusslieder und unverblümte Herzensangelegenheiten

 

Schepp liefert ein Kabarettkonzert, das es in sich hat: virtuos, poetisch, relevant – und dabei immer lebensbejahend und unverschämt locker. Er singt von Kindern, die bis zur Kritikunfähigkeit hochgelobt werden und bittet den Heiligen Perfektus um Ablass. Er treibt die Geltungssucht der Generation individuell so weit, dass das narzisstische Mauerblümchen seinen Ausweg im Pflanzendünger sucht. Er spannt den Bogen – und trifft ins Schwarze. „Hirnklopfen“ ist ein leidenschaftlicher Schlagabtausch zwischen Charme und Offensive, Lässigkeit und Biss, coolem Herz und heissem Kopf; verpackt auf eine bestens unterhaltende Weise. Regie: Sven Kemmler

Programm in Deutsch

Do, 7. bis Sa, 9. November 2019, jeweils um 20.30h Gunkl «Zwischen Ist und Soll – Menschsein halt»

Zwischen Ist und Soll – Menschsein halt
Foto: Robert Peres
Eine vergnügliche und geistreiche Lehrstund in Sachen Kommunikation

 

Der Philosoph unter den Kabarettisten und „Experte für eh alles“ macht die Herausforderungen der Kommunikation unter verschiedensten Menschen(-gruppen) zum brandaktuellen Thema. Gunkl hält sich nicht mit Schenkelklopfern auf, sondern wendet sich gleich den grossen, entscheidenden Fragen zu. Gunkl beeindruckt einmal mehr mit ausgefeilter Sprache, hinreissend polemischer Rationalität und bodenständiger, äusserst unterhaltsamer Philosophie. Und am Ende sitzt man da und hatte ein einziges grosses Aha-Erlebnis.

Programm in Deutsch

Do, 14. bis Sa, 16. November 2019, jeweils um 20.30h Stefanie Kerker «Lizenz zum Trödeln»

Lizenz zum Trödeln
Foto: Sabine Braun
Eine kabarettistische Absage an Leistungs-, Effizienz- und Erfolgswahn

 

Stefanie Kerker hat die Lizenz zum Trödeln. Allerdings auch Probleme, davon Gebrauch zu machen. Denn selbst in den letzten Winkeln des privaten Alltags lauert es, das „Schneller! Höher! Weiter!“: Mach was aus dir! Mach was aus deiner Beziehung! Mach was aus deinen Kindern! Improve your style! Improve your smile! Improve your Hinterteil! Ukulele, Boomwhackers und weitere skurrile Klangwerkzeuge im Anschlag spioniert sich Stefanie Kerker durch ihr Leben und das ihrer Mitmenschen; und das alles wortwitzig, feinfühlig und selbstironisch.

Programm in Deutsch

Mo, 18. November 2019, 20.30 Uhr Kaspar Lüscher und Wilfried Gronau «Abendstunde im Spätherbst»

Abendstunde im Spätherbst
Foto: Alex Spichale
Eine utopische Kriminalkomödie von Friedrich Dürrenmatt

 

Der Literatur-Nobelpreisträger Maximilian Korbes ahnt nicht, dass sich hinter dem Besuch des Schweizer Buchhalters, Fürchtegott Hofer, kein normaler Anhänger seiner Kriminalromane verbirgt, sondern ein Leser, der seinen Romanideen mit buchhalterischer Akribie auf den Grund geht. Der Schriftsteller hat nichts zu befürchten, denn die Gesellschaft braucht ihn, um sich lebendig zu fühlen. Der Buchhalter gibt seine Ermittlungen mit einer unbedarften Ehrlichkeit preis und tritt in den Rachen des Bösen. Mit komödiantischem Hochgenuss treiben es die beiden Schauspieler Lüscher und Gronau ohne Pause «bis zur schlimmsten aller möglichen Wendungen». Regie: Werner Bodinek

Programm in Deutsch

Mi, 20. November 2019, ab 19.45 Uhr «"Na, hören Sie mal" – Der satirische Talk»

Foto: zvg
Eine Live-Sendung von Radio SRF 1 aus dem "Theater im Teufelhof"

 

Gäste: Nik Hartmann, Lisa Christ und Horst evers

Klavier: Michael Giertz (Les Papillons)

Moderation: Alexander Götz

 

Der unterhaltsame Talk bringt Menschen zusammen, die sich einfach mal so nicht treffen werden. An diesem Abend steht alles im Zeichen des Fussballs. Das Runde muss ins Eckige. Das versuchen wir mit witzigem Pressing, offensivem Augenzwinkern und lustigen Einwürfen.

 

Das „Theater im Teufelhof“ hat sich als Ort für aussergewöhnliche Kleinkunst aller Art einen Namen gemacht. Und ist mit dem «Spasspartout» schon länger humorvoll verbunden.

 

Dauer des Anlasses: 90 Minuten – freier Eintritt - Achtung beschränkte Platzzahl! Um Anmeldung wird freundlich gebeten.


info@teufelhof.com oder Tel. 061 261 10 10

Do, 21. bis Sa, 23. November 2019, jeweils um 20.30h Horst Evers «Früher war ich älter»

Früher war ich älter
Foto: Anja Limbrunner
Neues vom Meister des Absurden im Alltäglichen

 

In diesem Programm geht es schlicht und ergreifend ums Ganze. Es ist ein Rückblick auf die Zukunft. Also auf die, mit der man vielleicht einmal gerechnet hätte. Denn schliesslich wissen wir alle nicht, welche Vergangenheit uns erwartet, wenn wir schon bald auf das Demnächst zurückschauen. Es wird Antworten auf die ewigen Fragen der Menschheit geben: Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Ist das weit und muss ich da mit? Doch seien wir realistisch: Es wird neue Geschichten geben, sehr viele zum Lachen, vielleicht ein Lied, Tanz eher nicht und garantiert keine Tiere.

Programm in Deutsch

Do, 28. bis Sa, 30. November 2019, jeweils um 20.30h zapzarap «Hohenstein»

Hohenstein
Foto: Cyril Moser
Humorvolles Musiktheater mit acht Figuren, drei Geschichten und einem Schluss

 

Fredis Tankstelle läuft nicht mehr, seit die Autobahn eröffnet wurde. Tinu will nach Paris und erfindet hundert Gründe, nicht zu gehen. In Marlies’ und Georgs Einfamilienhausquartier ist es mit der Ruhe vorbei, seit eine neue Handyantenne das Funkloch stopfen soll. Ein Tankdeckel geht auf Reisen und die Ruine Hohenstein steht über dem Ganzen und fürchtet das Ende nicht. Marion Mühlebach, Jan Hubacher und Kristian Trafelet beweisen geistreich, witzig und musizierend, dass nicht die Grenzmauern unserer Welt, sondern die Mauern unserer Gewohnheit am schwierigsten zu überwinden sind. Und dass die Zustände der kleinen Menschen, wie die Geschichten der grossen Welt, sich immer wieder verändern.

Regie: Roland Suter

Programm in Mundart

So, 1. und So, 8. Dezember 2019, jeweils um 17 Uhr La Satire continue «Es weihnachtet quer»

Es weihnachtet quer
Foto: zvg

Letzte Wiederaufnahme

Ein musikalisch-satirisches Vorweihnachts-Intermezzo

 

La Satire continue gibt sich für einmal sehr besinnlich und umgarnt musikalisch und satirisch die Weihnachtszeit. Das Fest der Liebe, Hiebe und Triebe. Als willkommene Bescherung überbringt das Quartett ein buntes Bouquet aus lieblich-feierlichen Liedern aus aller Welt, getrieben von satirisch-szenischen Hieben für alle Welt. Bettina Urfer, Barbara Schneebeli, Gabriela Freiburghaus und Ueli Ackermann begeben sich mutig-listig und teuflisch-irdisch in himmlische Gefilde. Ein versonnenes Intermezzo, auch für Nicht-Christen oder für Menschen ohne Heiligenschein.

Programm in Mundart

Do, 5. bis Sa, 7. Dezember 2019, jeweils um 20.30h Patti Basler und Philippe Kuhn «Nachsitzen. Aus Gründen»

Nachsitzen. Aus Gründen
Foto: www.visualmoment.ch

Gewinnerin der Salzbuger Stier 2019

Wortgewaltiges und musikalisches Kabarett mit Haken und Ösen

 

Natürlich wollen wir alles erreichen. Aber wir sind gefangen in unseren Steinzeitkörpern. Genetisch determiniert. Wir ahnen: Das Gras ist grüner auf der anderen Seite. Wenn wir diese nicht erreichen, dann hilft nur noch Nachsitzen. Patti Baslerund der Pianist Philippe Kuhn wagen den Schritt aus der Schulstube und ergründen den Mensch als lernendes Wesen im grossen Ganzen. Die Gründe für die Nachsitzerei werden buchstäblich analysiert und danach neu und überraschend wieder zusammengesetzt. Denn es gibt auf der Klaviatur des Lebens nicht nur Schwarz und Weiss. Sondern auch fünfzig Schattierungen von Grün.

Programm in Mundart

Do, 12. bis Sa, 14. Dezember 2019, jeweils um 20.30h Helmut Schleich «Kauf, du Sau!»

Kauf, du Sau!
Foto: Katharina Ziedek
Hintersinniges und satirisches Kabarett der Extraklasse

 

Sie haben schon richtig gelesen. Sie sollen kaufen. Und wenn Sie nichts kaufen, fliegen Sie raus! Denn: Wer nicht flüssig ist, ist überflüssig. Und überflüssige Menschen haben im Paradies der schönen neuen Warenwelt nichts verloren. Die verschmutzen nur das Konsumklima. Aber Sie sollen nicht nur kaufen. Sondern auch verkauft werden. Nämlich für dumm. Weil Waren und Wahrheiten sich leichter unters Volk bringen lassen, wenn keiner zu genau hinschaut … Helmut Schleich geht das gehörig gegen den Strich. Und deshalb rückt er der vom Kaufrausch narkotisierten Gesellschaft mit seinen zugespitzten Bosheiten zu Leibe – bis die Konsumblase platzt!

Programm in Deutsch