Das Theater im
Teufelhof Basel

Das Theater im Teufelhof Basel hat sich als Ort für aussergewöhnliche, pointierte und verblüffende Kleinkunst profiliert. Kabarett-Vorstellungen und satirische oder subtil-humorvolle Programme, welche, in der Regel, von den Künstlerinnen und Künstlern selbst geschrieben und gespielt werden, bilden den roten Faden im Spielplan. Das Theater fördert neben bekannten Namen auch unbekannte Talente und begleitet sie auf ihrem künstlerischen Weg. Das Theater im Teufelhof verfügt über 98 Plätze. Spieltage sind normalerweise Do/Fr & Sa um 20 Uhr 30; die «Schaufenster»-Reihe findet jeweils am Montagabend statt. Dank der direkten Verbindung zum Gast- und Kulturhaus Teufelhof werden im Preis reduzierte Kombinationen von Nachtessen und Theaterbesuch angeboten.


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Programm Theatersaison 2018/19

«Der Kulturbetrieb im Theater im Teufelhof hat bis zum 20. September Sommerpause!»

Der Kulturbetrieb im Theater im Teufelhof hat bis zum 20. September Sommerpause!

Wir wünschen Ihnen eine erholsame und sonnige Sommerzeit und freuen uns, Sie in der neuen Spielzeit wieder bei uns im Theater begrüssen zu dürfen.

 

Die Theaterleitung: Katharina Martens & Roland Suter

Do, 20. – Sa, 22. September 2018, jeweils 20.30 Uhr Michel Gammenthaler «Hä ...?»

Hä ...?
Foto: Mirco Rederlechner
Verblüffende Tricks und schräge Gedanken

 

Michel Gammenthaler zeigt, wie sich mit ein, zwei Handgriffen eine eigene Realität basteln lässt, warum wir Kopfkino brauchen und was passiert, wenn wir zu viele Bücher gleichzeitig lesen. Er bezieht seine Zuschauerinnen und Zuschauer charmant ins Geschehen ein und spielt so nicht nur für sie, sondern auch mit ihnen. Und das so lange, bis sich alle absolut sicher sind dass eigentlich gar nichts sicher ist. Gammenthaler bleibt Einsteins Motto treu: „So einfach wie möglich, aber nicht einfacher.“

Programm in Mundart

 

Mo, 24. September 2018, 20.30 Uhr Mike Baader «Vollzyt-Chaot»

Vollzyt-Chaot
Foto: zvg
Unordentliches Musikkabarett

 

Mike Baaders Welt ist in Ordnung. In ihr herrscht das Chaos. Und sein Klavier. Seine Lieder findet er aber immer. Oder sie finden ihn. Hauptsache Chaos. Und zwar jederzeit. Ausnahmslos. Im Alltag steht Baader am Radio-Mikrophon. Oder er macht Musik. Oder spricht Radio- und TV-Spots. Oder ist DJ. Oder Liedermacher. Oder Theaterschauspieler. Was er nicht macht: Buchhaltung. Was er auch nicht macht: Eine Agenda führen. Selten saugt er Staub. Aber er saugt die Beobachtungen des Alltags ein. Und setzt sich damit ans Klavier.

Programm in Mundart

 

Do, 27. – Sa, 29. September 2018, jeweils 20.30 Uhr Knuth & Tucek «Hexe! Ein Ritt auf dem Zaunpfahl»

Hexe! Ein Ritt auf dem Zaunpfahl
Foto: Sabine Rock
Hochtheatralisches Kabarett mit gewaltig weiblicher Satire und barbarischer Musikalität

 

Ausgehend von einem Auftragswerk für „hexperimente – die bühne im avers“, betreten Knuth und Tucek Neuland, indem sie historische Recherche mit brandaktueller Satire verweben und so ein absolutes Novum kreieren: Der Spielort wird zum Handlungsort des Stücks, aufgearbeitete, lokale Hexenverfolgungen werden darin integriert, es entsteht jedesmal eine massgeschneiderte Geschichte.
Ein Nachtflug auf dem Satirebesen, eine Anklage gegen Ausgrenzung, Gewalt und Machtmissbrauch, ein regionales Meisterinnenstück von nationaler Bedeutung: brachialmusikalisch, stimmgewaltig, wild, widerborstig, weiblich.

Programm in Deutsch & Mundart

 

Do, 18. – Sa, 20. Oktober 2018, jeweils 20.30 Uhr Christof Spörk «Am Ende des Tages»

Am Ende des Tages
Foto: Wolfgang Hummer
Witzig-intelligentes Plädoyer für die Lust am Leben des österreichischen Musiker & Kabarettisten

 

Leute! Vergesst doch bitte die paar Probleme, die wir gerade haben. Sonst kriegen die noch Kinder. Jetzt einmal unter uns: Ich bin mir sicher. Das kriegen wir schon irgendwie hin. Letztlich zählt doch die ganz grosse Vision! Und falls die Welt wirklich aus den Fugen gerät? Mein Gott, man kann immer noch Fussball schauen, Rasenmähen oder Kinder machen. Die haben dann zumindest was zum Ausbaden. Und zwar am Ende des Tages – garantiert der fulminante österreichische Musiker und Kabarettist Spörk.

Programm in Deutsch

 

Mo, 22. Oktober 2018, 20.30 Uhr Philipp Scharrenberg «Germanistik ist heilbar»

Germanistik ist heilbar
Foto: Pierre Jarawan
Ein Mix aus slammigen Gedichten, Songs, Raps und Kurzgeschichten

 

Hier sollte eigentlich ein Text stehen mit Phrasen wie "strapaziert die Lachmuskeln" und "lässt kein Auge trocken". Ein Text, der möglichst viele Preise einbaut, um zu beschreiben, wie Philipp Scharrenberg reimend, sprachverspielt und philoso-frisch die Folgeschäden seines Daseins als nerdiger Germanist aufarbeitet. Ein Text, der alle Register zieht und Fragezeichen der Neugier ins Gehirn stanzt. Aber darauf fällt niemand herein. Besser ist, Sie lassen sich überraschen. Natürlich ist es schwer, wenn Erwartungen nicht erfüllt werden, und noch schwerer, keine zu haben. Aber probieren Sie es doch einfach mal!

Programm in Deutsch

 

Do, 25. – Sa, 27. Oktober 2018, jeweils 20.30 Uhr Uli Masuth «Mein Leben als ICH»

Mein Leben als ICH
Foto: zvg
Ein Kabarett-Abend mit Musik, ohne Gesang, aber politisch

 

Jeder für sich, Gott für uns alle – ist ein geflügeltes Wort, das den ganz normalen Egoismus unter dem grossen Himmelszelt beschreibt: Jeder kümmert sich um seinen eigenen Kram und der liebe Gott ist für das grosse Ganze zuständig.
Ob das die Welt zusammenhält? Denn wo früher Religion für viele Menschen Teil der Lösung war, wird sie heute für die Menschheit oftmals zum Problem. Wo es früher Gebote und Verbote gab, gibt es heute Optionen – und zwar jede Menge. Kein Wunder, dass Mensch sich Fragen stellt wie: Wohin will ich eigentlich? Wie gut, dass Masuth ein Meister des rabenschwarzen Humors ist, der die Schwächen des Gutmenschentums blosslegt und gewaltig gegen den Strich bürsten kann.

Programm in Deutsch

 

Do, 1. – Sa, 3. November 2018, jeweils 20.30 Uhr Stefan Waghubinger «Aussergewöhnliche Belastungen»

Aussergewöhnliche Belastungen
Foto: Josua Waghubinger
Satirisches Kabarett der Extraklasse

 

Stefan Waghubinger ist Österreicher, lebt aber seit über 30 Jahren in Deutschland. Deshalb betreibt er österreichisches Jammern und Nörgeln mit deutscher Gründlichkeit. Eigentlich sollte er noch seine Steuererklärung fertig machen. Das ganze Jahr über Unsinn gemacht und jetzt muss er ihn auch noch versteuern. Also macht er sie auf der Bühne, diese Steuererklärung. Was nach eineinhalb Stunden dabei herauskommt, ist kein einziges ausgefülltes Formular, dafür ein tiefschwarzer, bissiger und trotzdem irgendwie liebevoller Blick auf den Sinn und Unsinn des Lebens. Am Schluss bleibt nur eine Frage: Ist dieses Leben eine aussergewöhnliche Belastung oder ist es aussergewöhnlich schön?

Programm in Deutsch

 

Mo, 5. November 2018, 20.30 Uhr Ferruccio Cainero «Tic Tac»

Tic Tac
Foto: Ch. Hoigné
Ein humorvoller, lyrischer, komischer Monolog

 

Leben wir die Zeit oder lebt sie uns? Prägen wir die Geschichte oder führt sie uns am Gängelband? „Tic Tac“ ist nostalgisch und visionär zugleich. Cainero verknüpft die Hugenotten mit der Schweizer Pünktlichkeit, die Uhrmacherindustrie mit der Reformation der Kirche. Er folgt der Geschichte des eigenen Vaters, des Uhrmachers und Filmvorführers. Geschickt untermalt der Erzählkünstler seine Erinnerungen mit Kompositionen von Mario Crispi. „Tic Tac“ ist einzigartig – witzig, berührend, alles in Frage stellend, poetisch und luftig leicht unterhaltend.

Programm in Deutsch

 

Do, 8. – Sa, 10. November 2018, jeweils 20.30 Uhr Thomas Kreimeyer «Kabarett der rote Stuhl»

Kabarett der rote Stuhl
Foto: Alex Lipp
Einzigartiges und aussergewöhnliches Steh-Greif-Kabarett

 

Thomas Kreimeyer ist ein sich unterhaltender Unterhalter. Er kommt mit dem Publikum ins Gespräch und dieses mit ihm. Denn Kreimeyer nimmt die Zuschauerinnen und Zuschauer beim Wort, und nimmt das Leben wörtlich. Und er spricht mit allen: Männern und Frauen, In- und Ausländern, Alten und Jungen. Eine aus dem Leben gegriffene Völkerverständigung, die tiefsinnig, locker und witzig daherkommt. Wer was wie gemeint haben könnte mit dem, was er eigentlich hätte sagen wollen – Kreimeyer findet es heraus. Ein Abend, bei dem vom Lustspiel übers Drama bis zum Kabarett alles passieren kann.

Programm in Deutsch

 

 

Fr, 16. & Sa, 17. November 2018, jeweils 20.30 Uhr Katie Freudenschuss «Einfach CompliKatie!»

Einfach CompliKatie!
Foto: zvg
Eine Melange aus Selbstironie, Musikalität und politischem Kabarett

 

Inspiriert von einem Tagebuch aus den 1950er-Jahren entspinnt die Comedienne und Musikerin mit Verve und feiner Beobachtungsgabe ihre Umwelt und sich selbst. Sie spielt und singt stimmgewaltig, schlagfertig und mit grosser musikalischer Vielfalt. Emotional und humorvoll improvisiert Katie dabei verbal am Klavier und stellt die Frage: War das Leben eigentlich immer schon so kompliziert? Poetisch, berührend, ironisch und absurd – ein Abend über Liebe, Frauengold, 72 Jungfrauen, Melania Trump und Rhesus-Äffchen.

Programm in Deutsch

 

Mo, 19. November 2018, 20.30 Uhr Strohmann-Kauz «Milchbüechlirächnig»

Milchbüechlirächnig
Foto: Remo Buess
Satirisches Theaterkabarett über Leben, Alter und Alltagsstolperer

 

Der griesgrämige Heinz und der frohgemute Ruedi rechnen nicht mehr mit viel, umso genüsslicher rechnen sie ab. Das begeisternde Rentnerduo lenkt den Rollator zwischen Grauen und Gelächter, Sehnsucht und Gebrechen durch ein vermeintlich letztes Abenteuer. «Milchbüechlirächnig» verpackt Theaterkabarett in eine schöne Geschichte, berührend, geistreich und vielschichtig. Grossen alten Themen folgen grosse Altersthemen, kritischer Zeitgeist begegnet schlagfertigen Wortgefechten, Listiges kreuzt Lustiges und schliesslich mündet alles in ein kabarettistisches Roadmovie, in dem Raum und Zeit subtil verwischen.

Programm in Mundart

 

Do, 22. – Sa, 24. & Do, 29. & Fr, 30. November & Sa, 1. Dezember 2018, jeweils 20.30 Uhr Rosetta & Enzo Lopardo «Mezze Calzette»

Mezze Calzette
Foto: Pat Merz

Uraufführung

Neapolitanische Musik und humorvolle Integrations-Geschichten

 

Die Sängerin und Kabarettistin Rosetta Lopardo erzählt in ihrem neuen Programm von ihrer Integration in der Schweiz. Süditalienische Gewohnheiten und Bräuche erlebte sie jedes Jahr ferienhalber in der alten Heimat. Umso kontrastreicher zeigte sich ihre fortschreitende Anpassung: Wo bitte ist die Ananas auf der Pizza? Was heisst hier Spontaneinladung? So was muss effizient koordiniert werden. Sie vergass sogar, bei 1,55 Meter aufzuhören zu wachsen. So weit ging das mit der Anpassung! Das musikalische Kabarett-Programm mit Frontfrau Rosetta und ihrem Bruder und Musiker Enzo erzählt ein Stück Schweizer Kulturgeschichte.

Programm in Mundart

 

Do, 6. – Sa, 8. Dezember 2018, jeweils 20.30 Uhr Faltsch Wagoni «Auf in den Kampf, Amore!»

Auf in den Kampf, Amore!
Foto: zvg
Ein Mann, ein Gedanke, eine Gitarre. Eine Frau, eine Trommel, eine Wucht

 

Silvana Prosperi packt den Stier bei den Hörnern, Thomas Prosperi schwingt das Zepter der Poesie. Gemeinsam bieten sie der Dummokratie Stirn und Paroli und zeigen sich von ihrer kämpferischen Seite – engagiert, politisch, verrückt, phantasievoll. Faltsch Wagoni verbinden auf unvergleichliche Art Wortwitz mit Musik und Fantasie. Ihre Sprach-Lust-Show ist hochkomisch und erregt sowohl Denkfreuden als auch Emotionen, kitzelt den Intellekt und das Zwerchfell und besticht durch den berauschenden Glanz der geschliffenen Formulierung.

Programm in Deutsch

 

So, 9. und So, 16. Dezember 2018, jeweils um 17 Uhr La Satire continue «Es weihnachtet quer»

Es weihnachtet quer
Foto: zvg

Einmalige Wiederaufnahme

Ein musikalisch-satirisches Vorweihnachts-Intermezzo

 

La Satire continue gibt sich für einmal sehr besinnlich und umgarnt musikalisch und satirisch die Weihnachtszeit. Das Fest der Liebe, Hiebe und Triebe. Als willkommene Bescherung überbringt das Quartett ein buntes Bouquet aus lieblich-feierlichen Liedern aus aller Welt, getrieben von satirisch-szenischen Hieben für alle Welt. Bettina Urfer, Barbara Schneebeli, Gabriela Freiburghaus und Ueli Ackermann begeben sich mutig-listig und teuflisch-irdisch in himmlische Gefilde. Ein versonnenes Intermezzo, auch für Nicht-Christen oder für Menschen ohne Heiligenschein.

Programm in Mundart

Do, 13. – Sa, 15. Dezember 2018, jeweils 20.30 Uhr Irmgard Knef «Glöckchen hier, Glöckchen da»

Glöckchen hier, Glöckchen da
Foto: Ch. Hoigné
Das etwas andere Weihnachtsprogramm

 

Irmgard Knef präsentiert An- und Einsichten einer alten Berlinerin über Weihnachten und die Vorfreude auf das Fest der Liebe. Ob in Bethlehem oder in Berlin-Kreuzberg, ob im Stall oder im Hinterhof: der süffisanten Grande Dame des Chanson-Kabaretts geht der Zündstoff nicht aus, mit dem man Christbaumkerzen zum Brennen bringt. Irmgard Knef – die wunderbare „Kleinkunst-Erfindung“ des Berliner Kabarettisten, Autors und Schauspielers Ulrich Michael Heissig – präsentiert coole Songs, freche Sprüche und Geschichten, die das Leben im Advent so schreibt.

Programm in Deutsch