Das Theater im
Teufelhof Basel

Das Theater im Teufelhof Basel hat sich als Ort für aussergewöhnliche, pointierte und verblüffende Kleinkunst profiliert. Kabarett-Vorstellungen und satirische oder subtil-humorvolle Programme, welche, in der Regel, von den Künstlerinnen und Künstlern selbst geschrieben und gespielt werden, bilden den roten Faden im Spielplan. Das Theater fördert neben bekannten Namen auch unbekannte Talente und begleitet sie auf ihrem künstlerischen Weg. Das Theater im Teufelhof verfügt über 98 Plätze. Spieltage sind normalerweise Do/Fr & Sa um 20 Uhr 30; die «Schaufenster»-Reihe findet jeweils am Montagabend statt. Dank der direkten Verbindung zum Gast- und Kulturhaus Teufelhof werden im Preis reduzierte Kombinationen von Nachtessen und Theaterbesuch angeboten.


Alte Bekannte und neue Gesichter im Theater im Teufelhof

Kulturpartner

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Programm Theatersaison 2016/2017

Do, 7. – Sa, 9. , Do, 14. - Sa, 16. und Do, 21. – Sa, 23. September 2017 touche ma bouche «Fazit»

Fazit
Foto: Michi Nussbaumer

URAUFFÜHRUNG

Ein musikalisch-kabarettistischer Innehalt

 

Daniel Buser und Roland Suter haben sich vor 20 Jahren als Duo gefunden und seither eine unvergleichliche Erfolgsgeschichte geschrieben: einige ausverkaufte Vorstellungen, trotz fehlender Fernsehpräsenz; mehrere begeisterte Zuschauer, auch ohne Auszeichnungen und Preise; etliche wohlwollende Aufmunterungen, wenngleich schon fast im Pensionsalter. So ziehen sie bei ihrem 20-jährigen Jubiläum nochmals alle Register ihres Könnens und präsentieren dem Publikum ein augenzwinkerndes und filousophisches Feuerwerk. Und, als besonderes Supplement, leisten sie sich mit dem Allrounder Michael Wernli, sogar einen dritten Mann im Duo!

Oeil extérieur: Sarah Gärtner

Programm in Mundart

Mo, 25. September 2017 Marie-Gabrielle Räfle, Yvette Kolb & Barbara „Kurtli“ Kleiner «Lieder-liche Frauengeschichten»

Lieder-liche Frauengeschichten
Foto: zvg
Chansons und schräg-komische Geschichten

 

Nein, liederlich sind sie nicht, die Sängerin Räfle, die Autorin Kolb und die Pianistin Kleiner. Lieder und Chansons der wilden 20er- bis 50er-Jahre, aus den Kellern gehievt, erzählen Geschichten, die uns beweisen, dass sich die Sorgen und Freuden der Frauen – trotz Genderstudien und Gleichstellungsversuchen – bis heute kaum verändert haben. Soll man lachen oder weinen oder vielleicht beides zugleich? Yvette Kolb umrahmt mit ihren schräg-komischen Gedichten diese besinnlich-heiteren Geschichten. Ein Abend für alle Frauen, die die Frauen verstehen und für alle Männer, die die Frauen schon lange gerne verstehen möchten.

Oeil extérieur: Dalit Bloch

Programm in Mundart und Deutsch

Do, 28. – Sa, 30. September 2017 Thomas C. Breuer «Letzter Aufruf – Abschiedstour Vol. 1»

Letzter Aufruf – Abschiedstour Vol. 1
Foto: Peter Kronenberger
Eine doppelbödige Sprachjonglage

 

Im Wechselspiel zwischen Zeitlupe, Echtzeit und Zeitraffer reist Breuer von der Vergangenheit in die Zukunft und präsentiert dabei seine manchmal tröstliche, aber meist unverschämte Sicht auf die Dinge des Lebens. Breuer, ausgestattet mit fast 40 Jahren Bühnenerfahrung, die zwangsläufig auch eine gewisse Selbstironie mit sich bringen, ist immer für eine überraschende Wendung gut. Der Lauf der Dinge kann unterhaltsam sein, wenn man einen langem Atem hat wie Breuer, und am Ende des Abends wird sich jeder wundern, wie schnell die Zeit vergangen ist. Und eines noch – Barry Ryan hatte Recht: Die Zeit macht nur vor dem Teufel halt.

Programm in Deutsch

Do, 19. – Sa, 21. Oktober 2017 Stefan Uehlinger «'Schloch»

'Schloch
Foto: zvg

URAUFFÜHRUNG

Ein Kabarettabend im Grenzbereich

 

Der Basler Kabarettist Stefan Uehlinger präsentiert sein neues Programm. Überraschendes von nah und fern. Seltsames und seltsam Lustiges. Warum in Zeitungen auch schon früher Fake-News standen. Wieso Bob Dylan und nicht Gölä den Nobelpreis für Literatur erhielt. Wie es mit Hadolf Itler endete. Weiteres über weitere Arschlöcher. Und einen herzlichen Dank an Stanislas Wawrinka.

Programm in Mundart

Mo, 23. Oktober 2017 Kaspar Lüscher «Karl mit Hund»

Karl mit Hund
Foto: zvg
Der tragikomische Fall eines Ja-Sagers

 

Im Nachhinein fragt man sich, war diese Begegnung ein Wunder oder ein Fluch. „Es isch e Schwindel gsih, dorum hets mi umblose. Es isch, wie wenn sich dir unter de Füess dr Bode uftuet.“ Inspiriert durch einen Roman von Georges Simenon schlüpft Kaspar Lüscher in seinem Theatersolo in die Figur des Karl Schönbächler. – Die Geschichte eines Mannes. Die Geschichte eines Lebens auf der Suche nach familiärer Geborgenheit. Die Geschichte eines Menschen, der einmal zuviel JA gesagt hat. Ein tragikomischer Fall mit unvermeidlichem Ausgang. Regie: Raphael Bachmann, dramaturgische Begleitung: Fredy Heller.

Programm in Mundart

Do, 26. – Sa, 28. Oktober und Do, 2. – Sa, 4. November 2017 Wolfram Berger, Christian Bakanic & Peter Rosmanith «Vagabunden... mit Heimweh»

Vagabunden... mit Heimweh
Foto: zvg
Music & Poetry on the Road

 

Wenn sich Wolfram Berger mit seinen Musiker-Freunden Christian Bakanic und Peter Rosmanith auf den Weg macht, dann ist mit Unerwartetem und Komischem zu rechnen. Der Schauspieler und Kabarettist Berger zelebriert die Kunst der Verführung und lässt sich auf ein besonderes Abenteuer ein: auf ein Abenteuer mit Musik, Literatur und Witz zwischen Melancholie und Heiterkeit, zwischen Nachdenklichem und Sorglosem, zwischen Ernst und Kalauer. Seine Pointen kommen ­manchmal auf leisen Sohlen und hinterfotzig daher, dafür umso treffsicherer. Statt Sicherheitsgurten sind Offenheit, Flexibilität und Lust am gediegenen Nonsens angesagt.

Programm in Deutsch

Do, 9. – Sa, 11. November 2017 René Sydow «Warnung vor dem Munde»

Warnung vor dem Munde
Foto: Claudius Neidig
Politisches Kabarett

 

Sydow lässt die angespitzte Zunge von der Kette und sticht zu: Dabei geht er über das Tagespolitische hinaus und hinterfragt unser Weltbild mit seiner unverwechselbaren Mischung aus schwarzem Humor, Spott und Poesie. Vom Lobbyisten zum Waffenhändler, vom Schönheitschirurgen zum eigenen Ich … nichts und niemand bleibt ungeschoren im poetischen Kabarett von Deutschlands bissigstem Mund. Zu Recht wird Sydow von der Presse als der „am lautesten geflüsterte Geheimtipp“ des politischen Kabaretts bezeichnet. Gewinner Deutscher Kabarettpreis 2016 (Förderpreis).

Programm in Deutsch

Mo, 13. November 2017 9VoltNelly «Ich möchte ein Eisberg sein»

Ich möchte ein Eisberg sein
Foto: zvg
Musikalische Satire

 

In seinem ersten abendfüllenden Programm unternimmt das Duo eine Kreuzfahrt quer durch das Bermudadreieck der Spassgesellschaft, durch die seichten Gewässer des abendländischen Inseldenkens und im offenen Meer der grossen, quälenden Fragen. Sie rammen zuversichtlich die Spitze jedes Eisbergs, der ihnen in die Quere kommt. Da steht ihnen das Wasser bald bis zum Hals. Jane Mumford und Lea Whitcher konterkarieren vorgefasste Meinungen und lassen Gegensätze kollidieren. Sie singen und musizieren gegen gängige Schönheitsideale, klassische Rollenbilder und den guten Geschmack. Gewinnerinnen Oltner Kabarett-Casting 2016.

Programm in Deutsch und Mundart

Nur Fr, 17. und Sa, 18. November 2017 Jochen Malmsheimer «Dogensuppe Herzogin – ein Austopf mit Einlage»

Dogensuppe Herzogin – ein Austopf mit Einlage
Foto: Mangiacasa©Agentur
Eine wortgewaltige Satire

 

Machen wir uns doch nichts vor: Kabarett ist dieser Tage wichtiger denn je! Darum sagt Malmsheimer ungeschminkt: „Die gefühlte Arschlochdichte und Idiotenkonzentration, die bimssteinerne Generalverblödung und präsenile Allgemeinabstumpfung, kurz: die cerebrale Fäulnis war immer schon hoch, aber nun lässt sich dieses trübe Faktum nicht mehr nur im Experiment nachweisen, sondern ist für uns alle, die wir über ein humanoides Sensorium, über Geist, Witz, Verstand und Geschmack verfügen, fühlbar im Freiland angekommen. Denn wie schon Erasco von Rotterdam wusste: „Wer oft genug ans Hohle klopft, der schenkt der Leere ein Geräusch.“

Programm in Deutsch

Do, 23. – Sa, 25. November 2017 Christoph Simon «Zweite Chance»

Zweite Chance
Foto: zvg
Poesie mit Charme & Witz

 

Alles läuft berauschend bei Simons daheim: Die Kinder erziehen den Vater. Der Vater arbeitet an seinen Reparaturstrategien: „Anschreien, draufschlagen, Sekundenleim.“ Die Kinder pendeln zwischen Papas und Mamas Zuhause. „Warum wir nicht zusammen wohnen? Weil ich mein Leben nicht mit Aufräumen verbringen will.“ So weit, so zauberhaft. Wäre da nicht dieser Fremde, der auf einmal vor der Tür steht. Plötzlich muss Simon kämpfen: furchtlos, krisenfest und nervenschwach. „Zweite Chance“ ist eine urkomische Initiationsreise zu den Quellen des Wandels, eine Komödie rund ums Geschenk, immer wieder von vorne beginnen zu dürfen.

Programm in Mundart

Mo, 27. November 2017 Charles Lewinsky, Judith Stadlin & Michael van Orsouw: „Schweizen“ «Schweizen»

Schweizen
Foto: zvg
Eine satirische Lesung der etwas anderen Art

 

Charles Lewinsky, der grosse Romancier und literarische Alleskönner, hat sich mit den erfahrenen Spoken Word-Autoren Judith Stadlin und Michael van Orsouw zusammengetan. Die drei Autoren zeigen eine Lesung, die sehr viel verspricht und noch mehr hält. Gemeinsam präsentieren sie Texte aus Lewinskys Buch „Schweizen“. Mal lesen sie zu dritt, mal im Duo, mal solo – auf jeden Fall kurzweilig, amüsant und bühnenwirksam. Die Trio-Lesung ist formal frech, inhaltlich satirisch, manchmal böse und auf jeden Fall sehr unterhaltsam. Ein Feuerwerk von Inhalten und Ideen!

Programm in Deutsch

Do, 30. November – Sa, 2. Dezember 2017 HG. Butzko «Menschliche Intelligenz»

Menschliche Intelligenz
Foto: Michael Petersohn
Kabarett mit Herz & Hirn

 

Auf dem Planeten Erde hörten vor Tausenden von Jahren ein paar Leute Stimmen, über die anschliessend Bücher geschrieben wurden, worin zu lesen war, dass man so leben muss, wie es da steht, oder man kommt in die Hölle. Höchste Zeit also für einen gläubigen Atheisten. Tagesaktuell kommt Butzkos satirisch-politisches Kabarett ohne Moralpredigt aus. Er jongliert nicht mit Keulen, sondern mit Gedanken und singt das Hohelied der Menschlichkeit in unmenschlichen Zeiten. Seine Argumente sind nicht bequem, aber dafür logisch statt ideologisch. Manchen spricht er dabei ins Gewissen, vielen aus der Seele, doch vor allem immer Klartext.

Programm in Deutsch

Do, 7. – Sa, 9. und Do, 14. – Sa, 16. Dezember 2017 La Satire continue «Es weihnachtet quer»

Es weihnachtet quer
Foto: zvg
Ein musikalisch-satirisches Vorweihnachts-Intermezzo

 

La Satire continue gibt sich für einmal sehr besinnlich und umgarnt musikalisch und satirisch die Weihnachtszeit. Das Fest der Liebe, Hiebe und Triebe. Als willkommene Bescherung überbringen die vier ProtagonistInnen ein buntes Bouquet aus lieblich-feierlichen Liedern aus aller Welt, getrieben von satirisch-szenischen Hieben für alle Welt. Salomé Jantz, Bettina Urfer, Barbara Schneebeli und Ueli Ackermann begeben sich mutig-listig und teuflisch-irdisch in himmlische Gefilde. Ein versonnenes Intermezzo auch für Nicht-Christen oder für Menschen mit Oben-Ohne.

Programm in Deutsch und Mundart