Das Theater im
Teufelhof Basel

Das Theater im Teufelhof Basel hat sich als Ort für aussergewöhnliche, pointierte und verblüffende Kleinkunst profiliert. Kabarett-Vorstellungen und satirische oder subtil-humorvolle Programme, welche, in der Regel, von den Künstlerinnen und Künstlern selbst geschrieben und gespielt werden, bilden den roten Faden im Spielplan. Das Theater fördert neben bekannten Namen auch unbekannte Talente und begleitet sie auf ihrem künstlerischen Weg. Das Theater im Teufelhof verfügt über 98 Plätze. Spieltage sind normalerweise Do/Fr & Sa um 20 Uhr 30; die «Schaufenster»-Reihe findet jeweils am Montagabend statt. Dank der direkten Verbindung zum Gast- und Kulturhaus Teufelhof werden im Preis reduzierte Kombinationen von Nachtessen und Theaterbesuch angeboten.

Kulturpartner

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Programm Theatersaison 2020/21

«Das "Theater im Teufelhof Basel" ist geschlossen!»

Liebe Freundinnen und Freunde des "Theater im Teufelhof Basel"

 

Unser Theater bleibt, auf Grund der aktuellen Corona-Massnahmen des Bundes, bis mindestens Ende Februar 2021 geschlossen.

 

Wir hoffen, Ihnen bald wieder viele tolle, humorvolle Theatermomente bieten zu können.

 

An dieser Stelle bedanken wir uns bei Ihnen herzlich für den Zuspruch und Ihre Solidarität.

Möchten Sie unser Kleintheaterbijou und die auftretenden Künstlerinnen und Künstler unterstützen?
Dann empfehlen wir Ihnen gerne unsere Theater-Gutscheine, die sich ausgezeichnet als Geschenk für sich oder Freundinnen und Freunde eignen oder ein Theater-Abonnement, das zum Besuch von 14 Gastspielen (oder 7 zu zweit) berechtigt (siehe "Infos" auf dieser Website).

 

Wir wünschen Ihnen, allen widrigen Umständen zum Trotz, eine schöne und erholsame Weihnachtzeit und freuen uns Sie bald wieder in unserem Theater begrüssen zu dürfen.

 

Herzliche Grüsse und beste Gesundheit

 

Die Leitung des «Theater im Teufelhof»

Die Vorstellung muss auf Grund der aktuellen Corona-Massnahmen des Bundes abgesagt werden! Manuel Stahlberger «Eigener Schatten»

Eigener Schatten
Foto: Michael Schoch

 

 

Die Vorstellung muss auf Grund der aktuellen Corona-Massnahmen des Bundes abgesagt werden! Lara Stoll «Gipfel der Freude»

Gipfel der Freude
Foto: Jonas Reolon

 

 

Die Vorstellung muss auf Grund der aktuellen Corona-Massnahmen des Bundes abgesagt werden! Lisa Catena «Fertig Theater!»

Fertig Theater!
Foto: Susanne Goldschmid

 

 

Die Vorstellung muss auf Grund der aktuellen Corona-Massnahmen des Bundes abgesagt werden! Lisa Christ «Ich brauche neue Schuhe»

Ich brauche neue Schuhe
Foto: Talitha Gloor

 

 

 

Die Vorstellung muss auf Grund der aktuellen Corona-Massnahmen des Bundes abgesagt werden! Bettina Dieterle «EgoBlues»

EgoBlues
Foto: Georgios Kefalas

Do, 4. bis Sa, 6. März 2021, jeweils um 20.30h Stefan Waghubinger «Jetzt hätten die guten Tage kommen können»

Jetzt hätten die guten Tage kommen können
Foto: Josua Waghubinger
Satirisches Kabarett der Extraklasse

 

Wag­hubinger hat es ganz nach oben geschafft. Auf dem Dach­boden der Garage seiner Eltern sucht er eine leere Schachtel und findet den, der er mal war, den, der er mal werden wollte und den, der er ist. Es wird also eng zwischen zer­brech­lichen Wünschen und zer­brochenen Blumen­töpfen, zumal da noch die Führer der grossen Welt­religionen und ein Eich­hörnchen auf­tauchen. Ein kabarettistisches Feuerwerk: tief­traurig und zu­gleich zum Brüllen komisch, banal und zugleich ver­blüffend geistreich, zynisch und zu­gleich warm­herzig. Vor allem aber ist es eins: verdammt gut.

Programm in Deutsch

 

Mo, 8. März 2021, um 20.30 Uhr Liese-Lotte Lübke «Und wenn schon …»

Und wenn schon …
Foto: Dirk Bahl
Kabarett und Musik; aufregend, frech, stürmisch, frei und frisch!

 

So wie sich Lübke als Gleitschirmpilotin von den höchsten Bergen stürzt, so ist ihr Soloprogramm: Unerwartet spricht sie gesellschaftliche Tabuthemen an, die unter die Haut gehen und man merkt oft erst später, dass sie das eine oder andere Lied im Grunde genau für uns singt. Ihre Texte und Lieder, zu denen sie sich am Klavier begleitet, sind eine Mischung aus lebensnahen Themen, die sie mit viel Herz, berührend, ertappend, manchmal mahnend und immer aufrichtig mit ihrem Publikum teilt. Ein Abend voller Politik des Privaten, voll von frechem Humor und auf der Suche nach der Verantwortung von uns selbst.

Programm in Deutsch

Do, 11. März 2021, um 20.30h Kilian Ziegler & Samuel Blatter «Geschickt»

Geschickt
Foto: Peter Hauser
Kabarett, Slam Poetry und Musik – das volle Paket!

 

Der Gang zum Briefkasten – Kribbeln, Vorfreude und die Frage aller Fragen: Ist er heute endlich da? Der Liebesbrief, der Lottogewinn, der Umschlag, der alles verändert? Ziegler und Blatter zeigen, was sie im und auf dem Kasten haben. Humorvoll und mit Leichtigkeit besingen sie die Krone der Kommunikation: den Brief. Denn selbst wenn die Poststelle den Schalter umlegt und für immer schliesst – der Brief ist noch lange nicht geliefert! Mit Wortspielen als ihrem Markenzeichen, drücken Ziegler und Blatter jedem Thema geschickt seinen Stempel auf. Eine temporeiche Liebeserklärung an den Brief im post-Post-Zeitalter – ganz nach dem Motto: Kommunikation ist immer noch die beste Unterhaltung.

Programm in Mundart

 

Fr, 12. März 2021, um 20.30h Philipp Galizia «Kater – sieben Leben»

Kater – sieben Leben
Foto: Katja Saegesser
Theaterkabarett mit schrägem Witz, frecherer Ironie und poetischen Liedeinlagen

 

Mit trockenem Humor und schelmischem Fabuliercharme setzt Galizia die richtige Pointe am richtigen Ort. Er erzählt seine Geschichten als hintergründiger, liebeskranker und verkaterter Kater. Mit einem feinen Sensorium greift er Gegebenheiten aus dem Alltag der Menschen auf und setzt diese humorvoll um. Er macht sich einen Reim auf die Welt, wobei er sich gerne bei seinem Lieblings-Denker Sokrates bedient. Zusammen mit dem Pianisten Christian Roffler, der Philipp Galizia einen watteweichen Klangteppich ausbreitet, in dem man sich am liebsten verlieren würde.

Programm in Mundart

 

Sa, 13. März 2021, um 20.30h Jan Rutishauser «Absolute Perfektion»

Absolute Perfektion
Foto: Fabian Rölli
Geistreiche und witzige Texte und Lieder, gespickt mit viel feinem Humor

 

Rutishauser ist Perfektionist, aber leider nicht perfekt. Zum Glück, denn die ständige Spannung zwischen seinen Ansprüchen und der Realität ist ein unendlicher Quell an komischen Situationen und schrägen Ansichten. Als Perfektionist weiss er alles über Gitarren, das Flirten und die Kunst des Self-Marketings. Also nur theoretisch. Denn er spielt zwar grauenhaft Gitarre, seine Freundin will aber, dass er lieber Gitarre spielt, statt mit ihr zu flirten, und was das Self-Marketing angeht … Haben Sie schon mal was von Jan gehört? Eben! Rutishauser springt vergnügt von persönlichen Missgeschicken zum olympischen Motto, vom Lampenfieber zur Wohnungssuche und schlägt ganz nebenbei Risse in die Maske seiner Perfektion und offenbart dabei spielerisch, dass absolute Perfektion auch absolute Langeweile bedeutet.

Programm in Mundart und Deutsch

 

Do, 18. bis Sa, 20. und Do, 25. bis Sa, 27. März 2021, jeweils um 20.30h schön&gut «Aller Tage Abend»

Aller Tage Abend
Foto: Reichenbach

Uraufführung

Feinsinnig-poetisches und scharfsinnig-politisches Kabarett

 

Gemeindepräsident Kellenberger ist am Rotieren. Auf der Schönmatt, hoch über Grosshöchstetten, liegt heute die Zukunft in der Luft: drei wuchtige Windräder. Das Volk hat er mit Würsten und Aktien so gut wie im Sack, wäre da nicht eine ominöse Aktivistin, die drauf und dran ist, ihm den Wind aus den Rädern zu nehmen. Die Segel hingegen setzt Matrosentochter Katharina Gut, während Metzgerssohn Georg Schön seit Neustem auf Tofu steht. Kurz und gut: Grosshöchstetten dreht ganz schön am Rad. Doch das wird jäh gebremst, aus heiterem Himmel, und plötzlich steht die Zukunft in den Sternen. Und vielleicht muss nicht nur das Rad neu erfunden werden ... schön&gut bietet einmal mehr Wortwitz, Gesang, geistreiche Satire und grenzenlose Fantasie. Regie: Roland Suter.

Programm in Deutsch und Mundart

 

Fr, 9. und Sa, 10. April 2021, jeweils um 20.30h Bernd Gieseking «Finne Dich selbst»

Finne Dich selbst
Foto: Holger Lorenz
Ein Kabarettabend als Roadtrip ins Land der Rentiere

 

Mit seinen Eltern Ilse und Hermann auf dem Rücksitz bricht Bernd Gieseking nach Finnland auf, um seinen Bruder, der sich in eine Finnin verliebt hat, in seiner neuen Heimat zu besuchen. Denn die gebürtigen Ostwestfalen können vor allem eins sehr gut mit den Finnen: zusammen schweigen. Aber wer sind die Menschen dort? Verschrobene Einzelgänger? Trinkfest und sangestüchtig? Und warum sprechen die Finnen eine so verteufelt schwere Sprache? Gieseking präsentiert einen Crashkurs in Sachen Sauna und Seen, Wodka und Wald, Elfen und Elche. Und das so skurril wie alltäglich, so aberwitzig und schön, dass man vor Lachen heulen könnte.

Programm in Deutsch

Fr, 16. und Sa, 17. April 2021, jeweils um 20.30h Madeleine Sauveur «Lassen Sie mich durch, ich bin Oma!»

Lassen Sie mich durch, ich bin Oma!
Foto: Sandra Muhli
Ein Programm für Menschen ab 30, die sich trauen, jetzt schon an die Zukunft zu denken

 

Madeleine Sauveur hatte immer eine genaue Vorstellung davon, wie die Zeit jenseits der 60 aussieht: Da werden Träume verwirklicht, für die vorher nie Zeit war! Endlich in Borneo eine Orang-Utan-Station aufbauen, im Bad eine Fussbodenheizung installieren und immer noch genug auf dem Konto, um Ärzte ohne Grenzen zu unterstützen. Sie hat ihr Leben als berufstätige Mutter gelebt – jetzt hat sie sich fest vorgenommen, zum ersten Mal im Leben nur an sich zu denken. Doch dann kommt der Anruf, der alles verändert: „Hallo Mama! Du bist jetzt Oma!“ – und schon sind alle Pläne Makulatur. Sauveur bietet einen musikalischen Kabarettabend: intelligent, komisch, unterhaltsam, warmherzig. Und Kapellmeister Clemens Maria Kitschen – verantwortlich für die Kompositionen – brilliert in hohen und tiefen Tönen auf diversen Instrumenten.

Programm in Deutsch

Mo, 19. April 2021, um 20.30h Judith Bach «Claire alleene»

Claire alleene
Foto: Luisa Kehl
Ein philosophisches Chansonkabarett; überraschend, zart und frech

 

Sturmfrei für Claire von "Luna tic"! Die „Kleene mit de kurze Beene“ singt und schnabuliert frei nach Berliner Schnauze, purzelt von Augenblick zu Augenblick, verliert den Faden, aber nie sich selbst. Sie fliegt ohne Flügel, dafür mit Mozart am Klavier. Landet flugs im Himmel bei ihrer kleinen, weisen Grossmutter, einem quirligen Frauenzimmer aus einer völlig anderen Zeit, die vor den Augen des Zuschauers so lebendig wird, dass man meint, sie sei für diesen Abend kurz auferstanden. Claires erstes Soloprogramm strotzt von selbstgeschriebenen Liedern, katastrophalen Tanzeinlagen und guten Fragen nach dem Sinn und Unsinn dieses Lebens.

Programm in Deutsch

Fr, 23. und Sa, 24. April 2021, jeweils um 20.30h Nils Heinrich «Aufstand»

Aufstand
Foto: zvg
Kluges, böses und knallhartes Kabarett

 

Vor Jahren versprach man ihm Reisefreiheit. Und gleich darauf hat man die Deutsche Bahn privatisiert. Er hat Zahnfüllungen aus zwei Gesellschaftssystemen im Mund. Die erzeugen Strom. Diese zusätzliche Energie kann er gut gebrauchen. Denn er weiss: Es gibt keine Gewissheiten mehr, nicht im Politischen und schon gar nicht im Privaten. Junge Leute wachsen heute ganz ohne CD-Rohlinge auf. Kinder hören die gleiche Musik wie ihre Eltern. Und wenn die Enkel Helene Fischer hören, bleibt dem Opa nur die Zuflucht ins nostalgisch-musikalische Wacken. Aber wen sieht er da auf der Bühne? Heino! Und wenn man dann aus Versehen auch noch die Nachrichten anmacht, hat man gleich ganz verloren. Gegen die Kirmes, die der Wahnsinn gerade feiert, helfen nur neue Witze und neue Ohrwürmer von und mit Nils Heinrich, dem Mann mit systemübergreifender Lebenserfahrung.

Programm in Deutsch

Di, 27. und Mi, 28. April 2021, jeweils um 20.30h Strohmann-Kauz «Sitzläder»

Sitzläder
Foto: Remo Buess
Theaterkabarett mit den kultigen Senioren Ruedi und Heinz

 

Die alten Freunde hauen ab, aus dem Altersheim und steigen ein in ihre längst geschlossene Stammbeiz. Am Stammtisch kriegen sie Besuch von aufsässigen Zeitgenossen und sitzengebliebenen Kameraden. Zufälle und überraschende Wendungen zwingen die treuen Weggefährten, ihnen unbekannte Rollen zu spielen und für ihren neuen, alten Zufluchtsort zu kämpfen. Strohmann-Kauz erzählen eine Geschichte über Erinnerungen und Leidenschaft, entlebte Dorfkerne und Innenstädte, über junge Nostalgie, echte Freundschaft und alte Kampfbereitschaft. Kabarettistisch. Gesellschaftspolitisch aktuell. Überraschend. Regie: Anna-Katharina Rickert.

Programm in Mundart

Do, 29. April bis Sa, 1. Mai 2021, jeweils um 20.30h Renato Kaiser «Hilfe»

Hilfe
Foto: Aissa Tripodi
Satirisches Kabarett mit dem Preisträger des Salzburger Stier 2020

 

Seien Sie mal ehrlich: Sie haben es nicht einfach. In der Familie, auf der Arbeit, ich weiss! Kann man sich nicht mal mehr einen Kaffee holen, ohne dass – eben. Und die Männer, hör mir doch auf, und die Frauen erst und von den Kindern ganz zu schweigen und das Klima? Denkt denn eigentlich niemand ans Klima? Und das Wetter natürlich und die Entscheidung von gestern und die Folgen von morgen und halt gerade auch viel zu tun und eigentlich bräuchten Sie nur jemanden, der zuhört? Ha! Renato Kaiser auch! Also stellen Sie sich nicht so an, sondern stellen Sie sich an – an der Abendkasse. Und im Notfall rufen Sie: «Lassen Sie mich durch, ich bin Publikum!»

Programm in Mundart und Deutsch

 

Mi, 5. und Do, 6. Mai 2021, jeweils um 20.30h Dominik Muheim & Sanjiv Channa «Chunt scho guet»

Chunt scho guet
Foto: Florian Moritz
Ein Kabarettabend mit Musik und Special Effects

 

Der eine ist Künstler, der andere ist Barkeeper. Der eine träumt vom Durchbruch, der andere von einer Geschirrwaschmaschine. An ihrer multifunktionellen Bar sinnieren und musizieren die beiden über verlorene Gemälde, verschollene Hauswirtschaftslehrerinnen, vergessene Schiessereien, Banker mit Burnout und platzende Seifenblasen. Eine Tragikomödie über Sehnsucht, Träume und Erfolg in einer turbulenten Zeit. Ein Abend mit Geschichten und Dialogen mitten aus dem Leben und einer – obacht – unerwarteten Wendung. Regie: Philipp Galizia.

Programm in Mundart

Fr, 7. und Sa, 8. Mai 2021, jeweils um 20.30h Ferruccio Cainero «Kolumbus und die Schmetterlinge»

Kolumbus und die Schmetterlinge
Foto: zvg
Die Geschichte von Christoph Kolumbus: packendes und geistreiches Erzähltheater

 

Ferruccio Cainero erzählt die spannende und dramatische Geschichte über die Entdeckung Amerikas und die immensen Folgen, die diese Eroberung für die Bewohner dieses Kontinents mit sich brachte. Jeder kennt Christoph Kolumbus mit Namen, weiss aber eigentlich wenig über die Helden und Missetaten des grossen Seefahrers aus Genua. Ist die Entdeckung Amerikas wirklich eine Erfolgsgeschichte? Es geht um Geldgier und Macht, Gleichgültigkeit und Ignoranz, Respekt und Toleranz.

Programm in Deutsch