Das Theater im
Teufelhof Basel

Das Theater im Teufelhof Basel hat sich als Ort für aussergewöhnliche, pointierte und verblüffende Kleinkunst profiliert. Kabarett-Vorstellungen und satirische oder subtil-humorvolle Programme, welche, in der Regel, von den Künstlerinnen und Künstlern selbst geschrieben und gespielt werden, bilden den roten Faden im Spielplan. Das Theater fördert neben bekannten Namen auch unbekannte Talente und begleitet sie auf ihrem künstlerischen Weg. Das Theater im Teufelhof verfügt über 98 Plätze. Spieltage sind normalerweise Do/Fr & Sa um 20 Uhr 30; die «Schaufenster»-Reihe findet jeweils am Montagabend statt. Dank der direkten Verbindung zum Gast- und Kulturhaus Teufelhof werden im Preis reduzierte Kombinationen von Nachtessen und Theaterbesuch angeboten.

 

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Programm Theatersaison 2023/24

Do, 29. Februar 2024, jeweils um 20.30h ««Max Goldt liest»»

«Max Goldt liest»
Foto: Axel Martens
Eine heitere, hintersinnige und geistreiche Lesung

 

Dass Max Goldts Werk sehr komisch ist, weiss jeder gute Mensch. Dass es aber zum am feinsten Gearbeiteten gehört, was unsere Literatur zu bieten hat, dass es wahre Wunder an Eleganz und Poesie enthält und dass sich hinter seinen trügerischen Gedankenfluchten die genaueste Komposition und eine blendend helle moralische Intelligenz verbergen, entgeht noch immer vielen, die nur aufs Lachen und auf Pointen aus sind. Kaum einer versteht es so wie Goldt, die vermeintlichen Nebenschauplätze des Lebens ins Auge des Betrachters zu schieben und den heutigen Alltag auf seine Widersprüche und Kuriositäten hin abzutasten.

Programm in Deutsch

 

 

Fr, 1. März 2024, jeweils um 20.30h Jane Mumford «Reptil»

Reptil
Foto: zvg
Kaltblütiges Kabarett

 

Dass ausgerechnet wir Menschen so lange überlebt haben auf dieser Erde … Die Pest hats versucht, Vulkane habens versucht, wir versuchen es selber auch immer wieder gegenseitig mit Krieg und Fussball und Eurovision Songcontests … Vielleicht hätten sich Säugetiere nie die Vormachtstellung erkämpfen dürfen, die sie momentan haben. Denn wenn wir ehrlich sind: Blut, Schweiss und Tränen sind von gestern! Wer in der Gesellschaft von heute überleben will, wird am besten Kaltblüter. Evolution und Wahnsinn, Liebe und Tod, Zufall und Schadenfreude: Zwischen diesen Polen hangelt sich Jane Mumford durch einen skurrilen Abend jenseits der Kategorien von Kabarett, Comedy und Klamauk.

Programm in Mundart

 

 

Sa, 2. März 2024, jeweils um 20.30h Simon Chen «Im Anfang war das Wort»

Im Anfang war das Wort
Foto: Fabian Roelli
Subtiles und geistreiches Sprachkabarett

 

Im neuen Programm von Simon Chen gehts um Sprache. Wortwörtlich und buchstäblich. Er beginnt ganz von vorne, schlüpft in die Rolle des Schöpfers, schaltet das Licht ein und zeigt uns, warum Adam und Eva die Geranie Geranie und nicht Gurke genannt haben. Aber dann tritt schon der Duden auf den Plan und fordert die Bibel zum Duell auf. Nicht immer trifft die Sprache den Nagel auf den Kopf, aber als Werkzeug ist sie einfach der Hammer! Und Humor entsteht erst, wenn Sprache ernst genommen wird. Simon Chen feiert das Wort. Kleinkunst, gross geschrieben!

Programm in Mundart und Deutsch

 

 

Mo, 4. März 2024, um 20.30 Uhr Martina Hügi «OctoPussy»

OctoPussy
Foto: zvg
Ein leichtfüssiger Abend voller Abgründe, Geschichten und Musik

 

Es war einmal eine Prinzessin im Jahre 2024, die alles hatte, was sich eine junge, moderne Frau nur wünschen konnte: Ein besonders hübsches Kindlein und verantwortungsvolle Arbeit mit gebührendem Ansehen. Sie unterschrieb Verträge und perfektionierte in ihrem Anwesen das Facility- sowie Care-Management. Sie sorgte zudem für das kulinarische Wohl, plante nachhaltige Auszeiten für die Familie, verwirklichte eigene Wohlfühl-Oasen und feierte gesellige Happy Hours mit anderen glücklichen Prinzessinnen. Die Prinzessin von heute, Alleskönnerin mit Leichtigkeit? Seit Kindheit werden uns schaurig-kitschige Märchen erzählt. Alles Lügen, die zu oft wahr werden. Das will Hügi nutzen, um alte Geschichten neu zu erzählen.

Programm in Mundart

 

 

Do, 7. und Fr, 8. März 2024, jeweils um 20.30h Jochen Malmsheimer «Statt wesentlich die Welt bewegt, hab’ ich wohl nur das Meer gepflügt … ein Rigorosum sondershausen»

Statt wesentlich die Welt bewegt, hab’ ich wohl nur das Meer gepflügt … ein Rigorosum sondershausen
Foto: zvg
Wortgewaltige Satire zwischen Unsinn und Poesie

 

In Malmsheimers neuem Programm kommen weder Elenantilopen noch Bromelien oder andere Süssgrasartige vor, weil die, vollkommen zu Recht, streng geschützt sind. Zudem geht es, neben allerlei Absonderlichkeiten mehr, um den Fundamentalirrtum Radfahren, die Seltenheit von Kunst, ihre rätselhafte Beziehung zum Mond und andere grosse und mittelgrosse Fragen, und zwar sehr rigoros.
Doch wie immer und überall gilt auch hier: Was wirklich geschieht, weiss allein der Wind!

Programm in Deutsch

 

Mi, 13. März 2024, jeweils um 20.30h «Talent Act – Das Neueste für 2024»

Talent Act – Das Neueste für 2024

 

Das ganze Jahr über begleitet SRF im Radio, im Fernsehen und in der digitalen Welt den aussergewöhnlichen Nachwuchs, der uns im ganzen Land zum Lachen bringt. Auf der Bühne präsentiert «Talent Act» deshalb Melody Hasler, Joël Müller, Medaur Sadrija und Julia Steiner, vier junge Künstlerinnen und Künstler, die (noch) nicht überall bekannt sind. Aber das wird sich ändern, garantiert! Moderation: Nina Wägli.

Programm in Mundart

Eintrittspreis auf allen Plätzen: CHF 25.–

 

Do, 14. März 2024, jeweils um 20.30h Matthias Deutschmann & Volkmar Staub «Die badische Lösung»

Die badische Lösung
Foto: H.Baque

Einmalige Wiederaufnahme

Ein satirisches Planspiel zur badischen Revolution

 

Baden hat die gescheiterte, doch enorm symbadische Revolution von 1848 im historischen Gepäck. Vor 50 Jahren war es noch unmöglich, mit einer Revolution Sympathiewerbung für Baden zu betreiben. Heute aber können Schwarzwälder Kirsch und Badische Revolution sich symbiotisch verbinden und machen die Region zum politisch korrekten Anziehungspunkt für Wirtschaft, Touristik und Zukunftstechnologie. Deutschmann hat die Beraterfirma „Mephisto Consulting“ gegründet und will Staub als „alemannischen Aborigine“ zur indigenen Gallionsfigur für die Baden-Kampagne aufbauen und so erfolgreich schaffen, woran die Revolution damals scheiterte: ein unabhängiges Baden.

Programm in Deutsch

 

Fr, 15. März 2024, jeweils um 20.30h Nicole Knuth & Roman Wyss «Schön ist es auf der Welt zu sein!»

Schön ist es auf der Welt zu sein!
Foto: zvg
Ein satirisches Erzählspektakel mit Musik, Gesang und wenig Tanz

 

Wir wollen doch nur eines: glücklich sein. Das Elend, die Kriege, das Wetter vergessen, die Schuld und ja, auch die weissen alten Männer, die fröhlich der Welten Ruin dirigieren. Doch wo finden, das Glück? Wir servieren es Ihnen! Zwischen Hauptgang und Dessert düsen, düsen, düsen die Schauspielerin und der Pianist von Höhepunkt zu Höhepunkt für Ihr Glück und ihre Gage. Ein ideales Paar, das im Sauseschritt Hoffnung sät. Hossa! Was wollen Sie noch mehr? Etwa über Theo sinnieren? Oder die Vernunft, die zu Grabe liegt? Eben: Let the sunshine in!

Programm in Deutsch

 

Sa, 16. März 2024, jeweils um 20.30h Eva Karl Faltermeier «Taxi. Uhr läuft»

Taxi. Uhr läuft
Foto: Linda Kohl
Eine amüsante Fahrt – durch die Irrungen des Lebens – während der jede Sekunde zählt

 

Nicht immer wird man im Leben da abgeholt, wo man steht. Im Falle einer Taxi-Fahrt ist das natürlich schon so. Ausser, man hat keine Ahnung, wo man sich befindet. Oder kein Geld. Doch manchmal ist es im Leben eben auch nicht so einfach, den eigenen Standpunkt zweifelsfrei festzumachen. Weder emotional noch politisch oder geografisch. Und manchmal fehlen eben auch die nötigen Mittel. Eva Karl Faltermeier findet heraus, wo wir alle abgeholt werden wollen, wohin die Fahrt geht und was sie uns kostet.

Programm in Deutsch

 

Mo, 18. März 2024, um 20.30 Uhr Caroline Bungeroth «Bittersüsse Beichte»

Bittersüsse Beichte
Foto: Chris Krebs
Klavierkabarett – erfrischend und tiefsinnig

 

Was haben Pfarrerskinder und einsame Wölfe in Berlin gemeinsam? Und wie ist der kürzeste Weg vom Krippenspiel zur Liebeskunst? Klavierkabarettistin Caroline Bungeroth enthüllt solche zentralen Fragen des Lebens in Form musikalischer Bekenntnisse – mit Freude am Schabernack und unter ausdrücklicher Verletzung des Beichtgeheimnisses. Der Rauschgoldengel mit pastoraler Vergangenheit entpuppt sich als unverschämte Pfarrerstochter, die mit Wortwitz und Berliner Schnauze die Alltäglichkeit des Absurden, den Geist der Grossstadt und das Lebensgefühl ihrer Generation besingt.

Programm in Deutsch

 

 

Do, 21. März 2024, jeweils um 20.30h Marco Tschirpke «Dichten, bis ich Dresche kriege»

Dichten, bis ich Dresche kriege
Foto: Waejane Chen
Aussergewöhnliche Lapsuslieder und verdichtete Komik

 

 

Marco Tschirpke findet seine Pointen in Gegenwart und Geschichte. Was er aus vergangenen Epochen ans Tageslicht zieht, erhellt manchen Aspekt der Jetztzeit. Er stellt infrage, was andere voraussetzen. Und spürt mit seinen Kurzliedern und manchmal gar rauflustigen Reimen das Allgemeine im Besonderen auf. Historische Personen und lebende Artgenossen kommen da ebenso vor wie Schiffsverkehr und Raumfahrt, Freund und Feind. Er spottet, urteilt und kredenzt überraschende Einsichten in die Zeitläufe. Ein Lichtstrahl der Komik leuchtet jene Ecken des Daseins aus, denen die öffentliche Debatte keine Aufmerksamkeit widmet.

Programm in Deutsch

 

Fr, 22. und Sa, 23. März 2024, jeweils um 20.30h Gunkl & Walter «Herz & Hirn»

Herz & Hirn
Foto: Robert Peres
Zwei Kabarett-Philosophen bieten zärtliche Hirnmassagen und klare Gedanken

 

Als ewig gegensätzliches Kabarett «Yin und Yang» bestechen Gunkl & Walter mit gewitzten und hintersinnigen Gesprächen über die grossen und kleinen Unauffälligkeiten des Alltags. Diese künstlerische Zweifaltigkeit sucht das Einende in aller Unterschiedlichkeit und ist nicht zuletzt deshalb hochaktuell. In der Welt passiert immer wieder etwas. Und das, was passiert, passiert, weil zwischen den Sachen etwas ist. Und das, was da so alles ist, im Zwischen, das interessiert Gunkl & Walter sehr. 

Programm in Deutsch

 

Do, 11. April 2024, jeweils um 20.30h Valerio Moser «Ein Tablett voll glitzernder Snapshots»

Ein Tablett voll glitzernder Snapshots
Foto: Manuel Diener
Irrwitzige Anekdoten, Songs und sprachliche Spielereien aus dem quirligen Kopf eines Künstlers

 

Valerio Moser ist einer, der es irgendwie schafft, gleichzeitig auf mehreren Hochzeiten zu tanzen. Mal schreibt er Songs, mal Erlebnisberichte, mal Kurztexte, mal abendfüllende Stücke. Um all diese Eindrücke einzufangen, hat er nun ein Jahr mit Kurztexten begleitet. Seine Aufgabe: Pro Tag einen Text. 365 mal. Hier reihen sich sanfte Beobachtungen an sprachspielerische Feuerwerke, Reflexionen über kleinstädtisches Vereinsleben an Kapitalismuskritik. Die daraus entstandene Show ist, wie Valerio Moser selbst: ein Tablett voll glitzernder Snapshots!

Programm in Mundart und Deutsch

 

 

Fr, 12. April 2024, jeweils um 20.30h Olaf Bossi «Endlich Minimalist»

Endlich Minimalist
Foto: Gero Gröschel
Ein humorvoll-aufgeräumtes Musik-Kabarett-Programm durch den Weniger-ist-mehr-Dschungel

 

Brauche ich das wirklich? Oder kann das weg? Diese Frage hat sich Olaf Bossi vor einigen Jahren gestellt. Während sich in Wohnung, Kalender und Kopf Gegenstände, Termine und Gedanken türmten, war das Konto immer viel zu schnell leer und es fehlten Zeit, Freiheit und Zufriedenheit. In seinem Solo präsentiert er seine wichtigsten und humorvollsten Erkenntnisse auf dem Weg zum Minimalismus-Experten sowie selbst entwickelte Methoden. Er zeigt, dass Aufräumen richtig Spass machen kann und gibt Hilfestellungen für ein leichtes, schuldenfreies und medial entschlacktes Leben.

Programm in Deutsch

 

 

Sa, 13. April 2024, jeweils um 20.30h Faltsch Wagoni «Palast abwerfen»

Palast abwerfen
Foto: Christoph Hoigné
Neue Songs mit Lieblingsnummern zum 40-jährigen Bühnenjubiläum

 

Wenn Faltsch Wagoni dazu einladen, Palast abzuwerfen, dann mit der Gewissheit, dass unsere Lebensweise eines Ent-Zugs bedarf, der zu einer lebensbejahenden Vergnügungsreise in die Zukunft aufbricht. Schalten wir doch mal einen Gang zurück oder zwei – je nach wirtschaftlichem Polster. Wie wärs mit Entschleunigung, Downsizen, Radius verkleinern – nicht den geistigen natürlich – Wiederverwertung, weniger Arbeit, weniger Ausgaben, aber dafür mehr Leben. Das Duo lädt ein zu einem Spaziergang mit Laufmasche durch die Gehörgänge seiner musikalischen und sprachlichen Schatzkammer.

Programm in Deutsch

 

 

Mo, 15. April 2024, um 20.30 Uhr Julia Steiner «Warum du morgen noch leben könntest …»

Warum du morgen noch leben könntest …
Foto: zvg
Eine berührende und humorvolle Geschichte vom Leben einer jungen Frau

 

Das Leben ist heute. Und vielleicht, wenn es grad passt, wird das Leben auch morgen noch sein. Wieso warten, bis ich 80 bin, um meine Geschichte zu erzählen, wenn ich auch schon mit 23 genug für ein ganzes Leben erlebt habe? Julia Steiner schildert die autobiographische Reise durch das Leben einer jungen Frau, die mit 6 ihren Vater verloren, mit 14 eine Angststörung entwickelt hat und trotz allem erfolgreiche Slammerin und hippe Lehrerin geworden ist und mit ganz viel Selbstironie davon erzählt, wie sie sich jeden Tag wieder neu fürs Leben entscheidet. Regie Nina Halpern.

Programm in Mundart

 

 

Do, 18. und Fr, 19. April 2024, jeweils um 20.30h Markus Schönholzer «Die Schönholzers»

Die Schönholzers
Foto: zvg
Pointierte Lieder und humorvolle Gedankengänge

 

Der Sänger und Gitarrist Markus Schönholzer nimmt in seinem neuen Solo-Programm seine ganze Familie mit auf die Bühne. Aus Tantengeträller, Mutterliebe, Vaterbefehlen und Bruderblues dichtet er sich eine bunte Vergangenheit. Dabei füllt er seine Erinnerungslücken mit Wünschen, Träumen und unverschämten Lügen. Auf seiner wundersamen Reise in vergangene Tage sammelt er neue Erkenntnisse und baut daraus heitere Songs für die Gegenwart. Dieser Abend enthält alles, was jede gute Familie zu bieten hat: schmutzige Wäsche, Eifersucht, Ämtlilisten und viel viel Liebe.

Programm in Mundart

 

 

Sa, 20. April 2024, jeweils um 20.30h siJamais «posthum – Drei Frauen beissen ins Gras»

posthum – Drei Frauen beissen ins Gras
Foto: Danielle Liniger
Eine musikalische Komödie mit vielen schrägen Stories

 

Nachdem sie mit ihrem vorgetäuschten Tod Polizei und Öffentlichkeit ausgetrickst haben, ziehen sich siJamais von der Welt zurück, bis Gras über ihre Gräber gewachsen ist. Ein einsames Luxuschalet in den Alpen dient ihnen als perfektes Hideaway. Hier haben sie alles, was sie brauchen. Und vor allem haben sie endlos Zeit für Musiksessions, mehr oder weniger tiefsinnige Gespräche – und Netflixserien. Es könnte alles so schön sein, wären die drei Frauen nur etwas WG-tauglicher und nicht dauernd mit ihrer Vergangenheit beschäftigt. Sind das Anzeichen einer normalen Midlife-Crisis – oder liegt der Hase woanders begraben?

Programm in Mundart

 

 

Mi, 24. April 2024, ab 19.45 Uhr «"Na, hören Sie mal" – Der satirische Talk»

Foto: zvg
Eine Live-Sendung von Radio SRF 1 aus dem "Theater im Teufelhof"

 

Gäste: Barbara Bleisch, Horst Evers und Kilian Ziegler

Musik: Fatima Dunn

Moderation: Alexander Götz

Mit anderen ins Gespräch kommen – hier schlägt das Herz des Schweizer Radios. Und warum nicht die «lustigen» Künstlerinnen und Künstler aus den Bereichen Kabarett und Kleinkunst an einem Tisch versammeln? Das Theater im Teufelhof Basel hat sich als Ort für aussergewöhnliche Kleinkunst aller Art einen Namen gemacht. Und ist mit dem «Spasspartout» schon länger humorvoll verbunden.

Dauer des Anlasses: 90 Minuten – freier Eintritt - Achtung beschränkte Platzzahl! Um Anmeldung wird freundlich gebeten.


info@teufelhof.com oder Tel. 061 261 10 10

Do, 25. bis Sa, 27. April 2024, jeweils um 20.30h Horst Evers «Ich bin ja keiner, der sich an die grosse Glocke hängt»

Ich bin ja keiner, der sich an die grosse Glocke hängt
Foto: Thomas Nitz
Neues vom Meister des Absurden im Alltäglichen

 

Horst Evers erzählt mitten aus dem Hier und Jetzt: Erlebnisse, Vorfälle und Beobachtungen, in denen er liebevoll, mit viel Witz und einer Prise Weisheit unseren Alltag, unsere zunehmend verstörende Gegenwart ins Komische verklärt. Er erzählt Geschichten, liest, ruft, dröhnt, zischt und wummert sie heraus, dass es nur so eine Art hat. Es ist sehr viel drin in diesem Programm, wie immer verpackt in vielen kleinen, harmlos beginnenden Geschichten. Vor allem aber ist es ein grandioser Spass.

Programm in Deutsch

 

 

Fr, 3. und Sa, 4. Mai 2024, jeweils um 20.30h Helmut Schleich «Das kann man so nicht sagen»

Das kann man so nicht sagen
Foto: Susie Knoll
Hintersinniges und satirisches Kabarett der Extraklasse

 

Helmut Schleich macht, was er will. Kein Abend gleicht dem anderen. Sein Vorbild ist die Regierung. Und so sagt er sich: Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern. Schliesslich leben wir in einer Zeit, wo die Wirklichkeit das Kabarett Tag für Tag überbietet. Gutes Kabarett und Politik haben eben doch etwas gemein: Beide wollen die Leute überraschen. Das Kabarett muss dabei sein wie einst die Zarenbombe. Zündend und untragbar. Das kann man so nicht sagen. Egal. Helmut Schleich macht es einfach.

Programm in Deutsch