Das Theater im
Teufelhof Basel

Das Theater im Teufelhof Basel hat sich als Ort für aussergewöhnliche, pointierte und verblüffende Kleinkunst profiliert. Kabarett-Vorstellungen und satirische oder subtil-humorvolle Programme, welche, in der Regel, von den Künstlerinnen und Künstlern selbst geschrieben und gespielt werden, bilden den roten Faden im Spielplan. Das Theater fördert neben bekannten Namen auch unbekannte Talente und begleitet sie auf ihrem künstlerischen Weg. Das Theater im Teufelhof verfügt über 98 Plätze. Spieltage sind normalerweise Do/Fr & Sa um 20 Uhr 30; die «Schaufenster»-Reihe findet jeweils am Montagabend statt. Dank der direkten Verbindung zum Gast- und Kulturhaus Teufelhof werden im Preis reduzierte Kombinationen von Nachtessen und Theaterbesuch angeboten.


Kulturpartner

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Programm Theatersaison 2018/19

So, 9. und So, 16. Dezember 2018, jeweils um 17 Uhr La Satire continue «Es weihnachtet quer»

Es weihnachtet quer
Foto: zvg

Einmalige Wiederaufnahme

Ein musikalisch-satirisches Vorweihnachts-Intermezzo

 

La Satire continue gibt sich für einmal sehr besinnlich und umgarnt musikalisch und satirisch die Weihnachtszeit. Das Fest der Liebe, Hiebe und Triebe. Als willkommene Bescherung überbringt das Quartett ein buntes Bouquet aus lieblich-feierlichen Liedern aus aller Welt, getrieben von satirisch-szenischen Hieben für alle Welt. Bettina Urfer, Barbara Schneebeli, Gabriela Freiburghaus und Ueli Ackermann begeben sich mutig-listig und teuflisch-irdisch in himmlische Gefilde. Ein versonnenes Intermezzo, auch für Nicht-Christen oder für Menschen ohne Heiligenschein.

Programm in Mundart

Do, 13. – Sa, 15. Dezember 2018, jeweils 20.30 Uhr Irmgard Knef «Glöckchen hier, Glöckchen da»

Glöckchen hier, Glöckchen da
Foto: Ch. Hoigné
Das etwas andere Weihnachtsprogramm

 

Irmgard Knef präsentiert An- und Einsichten einer alten Berlinerin über Weihnachten und die Vorfreude auf das Fest der Liebe. Ob in Bethlehem oder in Berlin-Kreuzberg, ob im Stall oder im Hinterhof: der süffisanten Grande Dame des Chanson-Kabaretts geht der Zündstoff nicht aus, mit dem man Christbaumkerzen zum Brennen bringt. Irmgard Knef – die wunderbare „Kleinkunst-Erfindung“ des Berliner Kabarettisten, Autors und Schauspielers Ulrich Michael Heissig – präsentiert coole Songs, freche Sprüche und Geschichten, die das Leben im Advent so schreibt.

Programm in Deutsch

 

Fr. 21. Dezember 2018, 20.30 Uhr The Soundtrack of my life «Beni Huggel»

Beni Huggel
Foto: zvg
Dominic Dillier im Gespräch mit Beni Huggel

Als SRF-Fussball-Experte bietet Benjamin Huggel Fachkompetenz und Humor anstatt Worthülsen und fussballerisches Phrasendreschen. Auch seine Fussball-Karriere verlief ungewöhnlich. Er spielte Bass in einer Punk-Band, schmiss das Gymnasium, absolvierte eine Berufslehre als Gärtner und unterschrieb seinen ersten Profi-Vertrag im «hohen» Alter von 21 Jahren. Als flammender Pearl Jam- und Metallica-Fan war er der Aussenseiter in der Kabine der Schweizer Nationalmannschaft und des FC Basel. Im Gespräch mit Dominic Dillier erzählt Beni Huggel Geschichten aus dem Soundtrack seines Lebens, z.b. wie er als Kind Cello spielen «musste», später den Bass und die Gitarre umschnallte, als DJ im Jugendzentrum Rage Against The Machine auflegte und auch, wie er sich im testosterongetriebenen Fussballermilleu mit geistiger und kultureller Nahrung versorgt.  

Dominic Dillier ist eine der profiliertesten Schweizer Radiostimmen. Er setzt mit seiner Erfahrung als Gesprächsleiter und Musikliebhaber den Rahmen für inspirierende Gespräche.

Eintritt Fr. 25.– / Reservationen: Theaterkasse/Rezeption Teufelhof, Tel. 061 261 10 10 oder info@ teufelhof.com

SOML Benihuggel from Soundtrack of my Life on Vimeo.

 

Do, 17. – Sa, 19. Januar 2019, jeweils 20.30 Uhr Matthias Deutschmann «Wie sagen wir's dem Volk?»

Wie sagen wir's dem Volk?
Foto: Anja Limbrunner
Fabelhaftes, hochintelligentes und feinsinniges Politkabarett

 

„Wir stehen an einer gefährlichen Kreuzung. Von links kommt nichts, aber von rechts!“ Demokratie ist, wenn alle richtig wählen dürfen. Was aber, wenn die Falschen wählen? Demokratie ist ja nicht nur die Herrschaft des Volkes, sondern auch die Beherrschung des Volkes. Im besten Falle also Selbstbeherrschung. Das Programm des Kabarett-Altmeisters Matthias Deutschmann ist wie immer grandios, bitterböse und auch gerne mal hart am Rande der Erträglichkeit! Auch oder gerade für Demokratie-Schweizerinnen und -Schweizer ein Gewinn!

Programm in Deutsch

 

 

Mo, 21. Januar 2019, 20.30 Uhr Liese-Lotte Lübke «Kopf in den Sand»

Kopf in den Sand
Foto: Carsten Schick
Kabarett und Motivation am Klavier

 

Sie ist eine starke, freche Frau, die ganz genau weiss, was sie will, und sich wundert: Wo ist nur die Zeit geblieben, in der es noch erkennbare Jahreszeiten gab? Wann sind all die echten Gespräche Gruppenchats gewichen? Der Fortschritt hat uns längst überholt und wenn etwas ganz unvermittelt unsere kleine Welt erschüttert, reagieren wir wie der Vogel Strauss: Kopf in den Sand! Doch: „Wer heute den Kopf in den Sand steckt, knirscht morgen mit den Zähnen“, deshalb ermuntert Lübke ihr Publikum zu alten Tugenden: Menschlichkeit, Rücksicht und Unvernunft!

Programm in Deutsch

 

 

Do, 24. – Sa, 26. Januar 2019, jeweils 20.30 Uhr Axel Pätz «RealiPÄTZtheorie»

RealiPÄTZtheorie
Foto: Alex Lipp
Schneidender Witz und intelligente Chansons

 

Der Tastenkabarettist stellt sich wieder den drängenden Fragen unserer Zeit und seziert die Mysterien des Alltags – feinsinnig, böse, satirisch. Pätz treibt im Kleinen wie im Grossen die Erkenntnislust auf die Spitze des Eisbergs: Ist Schubladendenken der Garant für Weltordnung? Sollte man als Klettverschluss eine feste Bindung eingehen? Ist und bleibt die nachhaltigste Erfindung der Menschheit ausgerechnet das Provisorium? Und ist die ehemalige Geliebte, nachdem man sie im Garten vergraben hat, eine Unkraut-Ex? Ein Hochgenuss an skurrilen und klugen Weltsichten.

Programm in Deutsch

 

 

Fr , 1. & Sa, 2. Februar jeweils 20.30 Uhr & So, 3. Februar 2019 um 11.00 Uhr Tina Teubner und Ben Süverkrüp «Wenn Du mich verlässt, komm ich mit»

Wenn Du mich verlässt, komm ich mit
Foto: Jens Schneider
Lieder, Kabarett und Unfug

 

Die Welt brennt: Tina Teubner wagt den Blick ins Innerste. Mit ihrer rasiermesserscharfen Intelligenz, ihrem unwiderstehlichen Humor und ihrer weltumfassenden Herzenswärme scheucht sie ihr Publikum auf: Nicht kratzen. Waschen. Tolstoi schreibt: «Alle wollen die Welt verändern, niemand sich selbst.» Wie wäre es mit folgendem Geschäftsmodell: Tina verändert die Welt, Ben muss an sich arbeiten und das Publikum darf dabei zugucken. Zwei Stunden mit der begnadeten Kabarettistin Tina Teubner sind so schön wie die erste Liebe und so wirksam wie zwei Jahre Couch.

Programm in Deutsch

 

 

Do, 7. – Sa, 9. Februar 2019, jeweils 20.30 Uhr Frank Sauer «Scharf angemacht»

Scharf angemacht
Foto: Matthias Willi
Die besten kabarettistischen Rezepte für den Beziehungssalat

 

Beziehungen entstehen heute beim Speed-Dating in Chat-Rooms, wo man nicht wie früher über Gefühle, sondern darüber redet, ob sich nach dem Kurssturz an der Singlebörse der SEX wieder erholt – der Single Emission Index. Und vielleicht klappts ja tatsächlich alle 11 Sekunden mit dem Verlieben. Aber spätestens wenn man sich fragt: „Ist das hier noch eine offene Beziehung oder schon eine geschlossene Abteilung?“, haben wir den Beziehungssalat. Sauer tänzelt mit Witz, Intelligenz und überraschenden Wendungen leichtfüssig durch das Dickicht von Paarungsökonomie, Trennungsphantomschmerz und Verliebtheitsgefühlschaos.

Programm in Deutsch

 

 

Mo, 11. Februar bis Sa, 2. März 2019, jeweils 20.30 Uhr (ausser Mo 18. & Mo 25. Februar) «Schaabernagg & Lumpepagg»

Schaabernagg & Lumpepagg
Foto: zvg

Die kabarettistische Vorfasnachtsveranstaltung garantiert einen humorvollen, augenzwinkernden und spöttischen Abend voller Satire, Kabarett und Musik.

Geeignet für alle, die mit der Fasnacht sehr viel, viel oder gar nicht viel am schwarzen Hut haben. Auf der Bühne fabulieren, fantasieren und filousophieren Heinz Margot, Walo Niedermann & Roland Suter, musikalisch und spielerisch forciert durch Bettina Urfer oder Barbara Schneebeli

Programm in Mundart

Do, 21. – Sa, 23. März 2019, jeweils 20.30 Uhr Nils Heinrich «... probt den Aufstand»

... probt den Aufstand
Foto: Stefan Maria Rother
Ein satirischer Kabarettabend – Klug, böse und knallhart

 

Gibt es nicht schon genug Leute, die den Aufstand proben? Heinrichs Aufstand ist ehrlich. Weg von den angeblichen Zumutungen einer scheinbar komplett aus dem Ruder gelaufenen Welt, hin zu den Schönheiten des Daseins. Weg von den Stöckchen, die jede Minute medial zum Drüberspringen hingehalten werden, hin zu den kleinen Wundern, die keiner mehr sehen will. Wohldosierte Witzigkeit und intelligente Melancholie sind das Geheimrezept des listigen Bühnenschelms, das er über den Abend verteilt zum Vergnügen seiner Zuschauer ganz sanft in ihre Gedanken ziseliert.

Programm in Deutsch

 

 

Mo, 25. März 2019, 20.30 Uhr Marie-Gabrielle Räfle, Yvette Kolb und Barbara Kleiner «Lieder-liche Frauengeschichten»

Lieder-liche Frauengeschichten
Foto: Sandra Winiger
Treffliche Chansons und schräg-komische Geschichten

 

Nein, liederlich sind sie nicht, die Sängerin Räfle, die Autorin Kolb und die Pianistin Kleiner. Lieder und Chansons der wilden 20er- bis 50er-Jahre, aus den Kellern gehievt, erzählen Geschichten, die uns beweisen, dass sich die Sorgen und Freuden der Frauen – trotz Genderstudien und Gleichstellungsversuchen – bis heute kaum verändert haben. Soll man lachen oder weinen oder vielleicht beides zugleich? Yvette Kolb umrahmt mit ihren schräg-komischen Gedichten diese besinnlich-heiteren Geschichten. Ein Abend für alle Frauen, die die Frauen verstehen und für alle Männer, die die Frauen schon lange gerne verstehen möchten.

Oeil extérieur: Dalit Bloch

Programm in Mundart und Deutsch

 

 

Do, 28. – Sa, 30. März 2019, jeweils 20.30 Uhr Stefan Heuss und Innovations-Orchester «Die grössten Schweizer Patente»

Die grössten Schweizer Patente
Foto: Martin Stollenwerk
Mehr analog geht nicht mehr!

 

Als Erfinder seltsamer Maschinen brachte Stefan Heuss das TV-Publikum bei „Giacobbo/Müller“ regelmässig zum Lachen. Nun demonstriert er auf der Bühne, dass kein Mechanismus zu kompliziert ist, um das Leben zu vereinfachen. Er tüftelt und probiert live seine neusten Tools and Gadgets aus, die definitiv den Weg in die Zukunft finden. Neben seinen Prototypen bringt er als Unterstützung auch gleich sein „Innovations-Orchester“ mit. Dide Marfurt, Einmann-Multifunktions-Band, heizt Stefan Heuss’ Kreativität mächtig ein.

Programm in Mundart

 

 

Do, 4. – Sa, 6. April 2019, jeweils 20.30 Uhr Reto Zeller und Christian Johannes Käser «Offside Stories»

Offside Stories
Foto: zvg
Lieder und Geschichten rund um die schönste Nebensache der Welt: Fussball!

 

Auch dem grössten Sportbanausen im Publikum wird in diesem Programm schnell klar, dass es nicht auf seine Fachkenntnisse ankommt, um den Abend in vollen Zügen zu geniessen. Im Gegenteil – je weniger Sie von Fussball wissen, desto mehr werden Sie staunen! Die zwei Passivsportskanonen geben humorreiche, skurrile und überraschende Einblicke in die Welt des runden Balles auf dem grünen Rasen. Selbstverständlich spielen sie zwei Halbzeiten, gehen zur Pause in die Kabine, und wenn es am Schluss unentschieden steht, gibts Verlängerung. Ein Abend voller Komik, Schrägheit und schönen Geschichten.

Programm in Mundart

 

 

Mo, 8. April 2019, 20.30 Uhr Lisa Christ «Ich brauche neue Schuhe»

Ich brauche neue Schuhe
Foto: Claude Hurni

Uraufführung

Kabarett und Spoken-Word mit Witz, Biss und Nachdruck

 

Es kommt der Punkt, an dem frau feststellt: Nun bin ich definitiv aus meiner Jugend herausgewachsen. Was heisst das? Zwischen schwangeren Freundinnen, stehengebliebenen Junggesellen und politisierenden Mitbewohnerinnen stellt sich die Frage nach Eigenständigkeit und Abhängigkeit, nach der Definition des Frau-Seins in der heutigen Zeit und unserer Verpflichtung der Vergangenheit gegenüber. Lisa Christ kommentiert selbstironisch alltägliche Gegebenheiten und verknüpft sie witzig mit grundsätzlichen Fragen über Leben und Identität.

Programm in Deutsch

 

 

Do, 11. – Sa, 13. April 2019, jeweils 20.30 Uhr Anny Hartmann «No Lobby is perfect»

No Lobby is perfect
Foto: Wolfgang Michel
Politisches Kabarett mit Haltung, Humor und Hirn

 

Als Diplom-Volkswirtin besitzt Hartmann das Handwerkszeug, wirtschaftliche und politische Winkelzüge zu durchblicken. Diese bereitet sie amüsant, schnell, bissig und leicht nachvollziehbar auf. Sie ist schnörkellos und unangepasst, besitzt einen scharfen Verstand und eine ebenso scharfe Zunge, sie ist inspirierend aktivistisch und erfreulich konstruktiv. Es erwartet Sie ein grandioser Abend voll bissigem Humor, Scharfsinn und Schlagfertigkeit!

Programm in Deutsch

 

 

Do, 2. Mai 2019, 20.30 Uhr Marco Tschirpke «Empirisch belegte Brötchen»

Empirisch belegte Brötchen
Foto: Harry Schnitger
Gedichte und Lieder – in überwiegend komischer Manier

 

Marco Tschirpke serviert die delikaten Häppchen seiner typischen, minimalistischen Kunst: Ob Gedicht oder Klavierlied – hier weiss sich einer kurz zu fassen. Gespickt mit Verweisen auf Kunst und Geschichte, bedeutet ein Abend mit Marco Tschirpke vor allem ein intellektuelles Vergnügen. Wie er das Heute mit dem Gestern und das Hohe mit dem Tiefen verquickt, ist so lustvoll und unterhaltsam, dass sein Publikum davon nicht genug bekommen kann. Kostprobe gefällig? „Fondue – das meint: An runden Tischen gemeinschaftlich im Trüben fischen.“

Programm in Deutsch

 

 

Fr, 3. Mai 2019, 20.30 Uhr Sebastian Krämer und Marco Tschirpke «Ich n'Lied, Du n'Lied – Level 2»

Ich n'Lied, Du n'Lied – Level 2
Foto: Tomas Rodriguez
Sprachliche Präzision, schwarzer Humor und Klavierspiel vom Feinsten

 

Unter dem schlichten Motto „Ich ’n Lied – du ’n Lied“ teilen sich die beiden Berliner Chansonniers einen Abend. Krämer starrt so lange auf die Dinge, bis diese nervös werden und ihre Abgründe und Risse offenbaren. Das Ergebnis sind Lieder, die harmlos beginnen und im Wahnwitz eskalieren. Tschirpkes Lapsuslieder sind Meisterwerke der Andeutung und des Unvollständigen. Er verschont uns mit Wesentlichem und sagt trotzdem alles. Ein ewiger Wechsel: Yin und Yang, kalt und heiss: Krämer und Tschirpke.

Programm in Deutsch

 

 

Sa, 4. Mai 2019, 20.30 Uhr Sebastian Krämer «Im Glanz der Vergeblichkeit»

Im Glanz der Vergeblichkeit
Foto: Christian Biadacz
Beschwingte Melodien und elegante Erzählungen

 

Man weiss nicht, wer mehr zu bedauern ist: Der Jammerlappen oder die, die er nass macht – während sich zeitgenössischer Deutschpop in der Exaltierung von Emotionen gefällt, verlegt Sebastian Krämer sich aufs Gegenteil: beispielhafte Contenance als Umzäunung beispielloser Abgründe. Vergnügte Elegien – ein Genre, das eigens erfunden werden musste ­– führen den Beweis: Schlimmes kann durchaus bekömmlich sein – je nachdem, wie man es anrichtet. In den Kommentaren gibt sich Krämer kapriziös, in den Liedern lieblich bis derb. Und je burlesker die Fassade, desto filigraner die Botschaft. Das ist klagen auf hohem Niveau.

Programm in Deutsch

 

 

Mo, 6. Mai 2019, 20.30 Uhr Andrea Bettini «Turne bis id Urne»

Turne bis id Urne
Foto: Hans-Jörg Hurni

Uraufführung

Eine bitterböse, aber auch berührende Abrechnung mit dem Älterwerden

 

Andrea Bettini steht mit einem Bein im Grab. Denn bald wird er 60 Jahre alt. Alt: der angehende Senior stellt sich den Herausforderungen und Unwägbarkeiten, welche dieser Zustand unweigerlich mit sich bringt: Von der Auswahl der richtigen Urne, über das geeignete Fitnessprogramm bis hin zum Widerstand gegen das Jungsein-Müssen. Andrea Bettini blickt dem Dämon in die Augen und stellt sich ihm auf der Bühne. Er nimmt den Kampf ganz alleine mit Schlagfertigkeit, Improvisation, Humor und seiner wunderbaren Mischung als Italoschweizer auf. 

Programm in Mundart

 

 

Do, 9. – Sa, 11. Mai 2019, jeweils 20.30 Uhr Klaus Birk «Liebe Dich!»

Liebe Dich!
Foto: Mathias Becker
Kabarett und Satire für Hirn und Zwerchfell

 

Birk mag Schwaben und Menschen, Wähler und Gewählte, bewundert verwundert Stadt und Land, freut sich über die Qual der Wahl und singt ein fröhlich Lied den Pfeiffen und Pfaffen. Er lässt die Liebe an der langen Leine laufen und führt seinen Mund gassi. Dabei küsst er die Krise, liebt den Benzinpreis und hat politisches Personal zum Fressen gern. „Liebe geht durch den Magen und von dort in den Darm. Wichtig ist halt noch immer, wer hinten rauskommt", ruft Birk allen zu, und: „Jetzt liebt euch halt, ihr Heimwerker der Liebe, und das ganz einfühlsam und zart. Denn: Ruckzuck ist 'ne Schraube locker und die Mutter überdreht.“

Programm in Deutsch