Das Theater im
Teufelhof Basel

Das Theater im Teufelhof Basel hat sich als Ort für aussergewöhnliche, pointierte und verblüffende Kleinkunst profiliert. Kabarett-Vorstellungen und satirische oder subtil-humorvolle Programme, welche, in der Regel, von den Künstlerinnen und Künstlern selbst geschrieben und gespielt werden, bilden den roten Faden im Spielplan. Das Theater fördert neben bekannten Namen auch unbekannte Talente und begleitet sie auf ihrem künstlerischen Weg. Das Theater im Teufelhof verfügt über 98 Plätze. Spieltage sind normalerweise Do/Fr & Sa um 20 Uhr 30; die «Schaufenster»-Reihe findet jeweils am Montagabend statt. Dank der direkten Verbindung zum Gast- und Kulturhaus Teufelhof werden im Preis reduzierte Kombinationen von Nachtessen und Theaterbesuch angeboten.


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Programm Theatersaison 2019/20

Do, 14. bis Sa, 16. November 2019, jeweils um 20.30h Stefanie Kerker «Lizenz zum Trödeln»

Lizenz zum Trödeln
Foto: Sabine Braun
Eine kabarettistische Absage an Leistungs-, Effizienz- und Erfolgswahn

 

Stefanie Kerker hat die Lizenz zum Trödeln. Allerdings auch Probleme, davon Gebrauch zu machen. Denn selbst in den letzten Winkeln des privaten Alltags lauert es, das „Schneller! Höher! Weiter!“: Mach was aus dir! Mach was aus deiner Beziehung! Mach was aus deinen Kindern! Improve your style! Improve your smile! Improve your Hinterteil! Ukulele, Boomwhackers und weitere skurrile Klangwerkzeuge im Anschlag spioniert sich Stefanie Kerker durch ihr Leben und das ihrer Mitmenschen; und das alles wortwitzig, feinfühlig und selbstironisch.

Programm in Deutsch

Mo, 18. November 2019, 20.30 Uhr Kaspar Lüscher und Wilfried Gronau «Abendstunde im Spätherbst»

Abendstunde im Spätherbst
Foto: Alex Spichale
Eine utopische Kriminalkomödie von Friedrich Dürrenmatt

 

Der Literatur-Nobelpreisträger Maximilian Korbes ahnt nicht, dass sich hinter dem Besuch des Schweizer Buchhalters, Fürchtegott Hofer, kein normaler Anhänger seiner Kriminalromane verbirgt, sondern ein Leser, der seinen Romanideen mit buchhalterischer Akribie auf den Grund geht. Der Schriftsteller hat nichts zu befürchten, denn die Gesellschaft braucht ihn, um sich lebendig zu fühlen. Der Buchhalter gibt seine Ermittlungen mit einer unbedarften Ehrlichkeit preis und tritt in den Rachen des Bösen. Mit komödiantischem Hochgenuss treiben es die beiden Schauspieler Lüscher und Gronau ohne Pause «bis zur schlimmsten aller möglichen Wendungen». Regie: Werner Bodinek

Programm in Deutsch

Mi, 20. November 2019, ab 19.45 Uhr «"Na, hören Sie mal" – Der satirische Talk»

Foto: zvg
Eine Live-Sendung von Radio SRF 1 aus dem "Theater im Teufelhof"

 

Gäste: Nik Hartmann, Lisa Christ und Horst evers

Klavier: Michael Giertz (Les Papillons)

Moderation: Alexander Götz

 

Der unterhaltsame Talk bringt Menschen zusammen, die sich einfach mal so nicht treffen werden. An diesem Abend steht alles im Zeichen des Fussballs. Das Runde muss ins Eckige. Das versuchen wir mit witzigem Pressing, offensivem Augenzwinkern und lustigen Einwürfen.

 

Das „Theater im Teufelhof“ hat sich als Ort für aussergewöhnliche Kleinkunst aller Art einen Namen gemacht. Und ist mit dem «Spasspartout» schon länger humorvoll verbunden.

 

Dauer des Anlasses: 90 Minuten – freier Eintritt - Achtung beschränkte Platzzahl! Um Anmeldung wird freundlich gebeten.


info@teufelhof.com oder Tel. 061 261 10 10

Do, 21. bis Sa, 23. November 2019, jeweils um 20.30h Horst Evers «Früher war ich älter»

Früher war ich älter
Foto: Anja Limbrunner
Neues vom Meister des Absurden im Alltäglichen

 

In diesem Programm geht es schlicht und ergreifend ums Ganze. Es ist ein Rückblick auf die Zukunft. Also auf die, mit der man vielleicht einmal gerechnet hätte. Denn schliesslich wissen wir alle nicht, welche Vergangenheit uns erwartet, wenn wir schon bald auf das Demnächst zurückschauen. Es wird Antworten auf die ewigen Fragen der Menschheit geben: Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Ist das weit und muss ich da mit? Doch seien wir realistisch: Es wird neue Geschichten geben, sehr viele zum Lachen, vielleicht ein Lied, Tanz eher nicht und garantiert keine Tiere.

Programm in Deutsch

Do, 28. bis Sa, 30. November 2019, jeweils um 20.30h zapzarap «Hohenstein»

Hohenstein
Foto: Cyril Moser
Humorvolles Musiktheater mit acht Figuren, drei Geschichten und einem Schluss

 

Fredis Tankstelle läuft nicht mehr, seit die Autobahn eröffnet wurde. Tinu will nach Paris und erfindet hundert Gründe, nicht zu gehen. In Marlies’ und Georgs Einfamilienhausquartier ist es mit der Ruhe vorbei, seit eine neue Handyantenne das Funkloch stopfen soll. Ein Tankdeckel geht auf Reisen und die Ruine Hohenstein steht über dem Ganzen und fürchtet das Ende nicht. Marion Mühlebach, Jan Hubacher und Kristian Trafelet beweisen geistreich, witzig und musizierend, dass nicht die Grenzmauern unserer Welt, sondern die Mauern unserer Gewohnheit am schwierigsten zu überwinden sind. Und dass die Zustände der kleinen Menschen, wie die Geschichten der grossen Welt, sich immer wieder verändern.

Regie: Roland Suter

Programm in Mundart

So, 1. und So, 8. Dezember 2019, jeweils um 17 Uhr La Satire continue «Es weihnachtet quer»

Es weihnachtet quer
Foto: zvg

Letzte Wiederaufnahme

Ein musikalisch-satirisches Vorweihnachts-Intermezzo

 

La Satire continue gibt sich für einmal sehr besinnlich und umgarnt musikalisch und satirisch die Weihnachtszeit. Das Fest der Liebe, Hiebe und Triebe. Als willkommene Bescherung überbringt das Quartett ein buntes Bouquet aus lieblich-feierlichen Liedern aus aller Welt, getrieben von satirisch-szenischen Hieben für alle Welt. Bettina Urfer, Barbara Schneebeli, Gabriela Freiburghaus und Ueli Ackermann begeben sich mutig-listig und teuflisch-irdisch in himmlische Gefilde. Ein versonnenes Intermezzo, auch für Nicht-Christen oder für Menschen ohne Heiligenschein.

Programm in Mundart

Do, 5. bis Sa, 7. Dezember 2019, jeweils um 20.30h Patti Basler und Philippe Kuhn «Nachsitzen. Aus Gründen»

Nachsitzen. Aus Gründen
Foto: www.visualmoment.ch

Gewinnerin der Salzbuger Stier 2019

Wortgewaltiges und musikalisches Kabarett mit Haken und Ösen

 

Natürlich wollen wir alles erreichen. Aber wir sind gefangen in unseren Steinzeitkörpern. Genetisch determiniert. Wir ahnen: Das Gras ist grüner auf der anderen Seite. Wenn wir diese nicht erreichen, dann hilft nur noch Nachsitzen. Patti Baslerund der Pianist Philippe Kuhn wagen den Schritt aus der Schulstube und ergründen den Mensch als lernendes Wesen im grossen Ganzen. Die Gründe für die Nachsitzerei werden buchstäblich analysiert und danach neu und überraschend wieder zusammengesetzt. Denn es gibt auf der Klaviatur des Lebens nicht nur Schwarz und Weiss. Sondern auch fünfzig Schattierungen von Grün.

Programm in Mundart

Do, 12. bis Sa, 14. Dezember 2019, jeweils um 20.30h Helmut Schleich «Kauf, du Sau!»

Kauf, du Sau!
Foto: Katharina Ziedek
Hintersinniges und satirisches Kabarett der Extraklasse

 

Sie haben schon richtig gelesen. Sie sollen kaufen. Und wenn Sie nichts kaufen, fliegen Sie raus! Denn: Wer nicht flüssig ist, ist überflüssig. Und überflüssige Menschen haben im Paradies der schönen neuen Warenwelt nichts verloren. Die verschmutzen nur das Konsumklima. Aber Sie sollen nicht nur kaufen. Sondern auch verkauft werden. Nämlich für dumm. Weil Waren und Wahrheiten sich leichter unters Volk bringen lassen, wenn keiner zu genau hinschaut … Helmut Schleich geht das gehörig gegen den Strich. Und deshalb rückt er der vom Kaufrausch narkotisierten Gesellschaft mit seinen zugespitzten Bosheiten zu Leibe – bis die Konsumblase platzt!

Programm in Deutsch