Das Theater im
Teufelhof Basel

Das Theater im Teufelhof Basel hat sich als Ort für aussergewöhnliche, pointierte und verblüffende Kleinkunst profiliert. Kabarett-Vorstellungen und satirische oder subtil-humorvolle Programme, welche, in der Regel, von den Künstlerinnen und Künstlern selbst geschrieben und gespielt werden, bilden den roten Faden im Spielplan. Das Theater fördert neben bekannten Namen auch unbekannte Talente und begleitet sie auf ihrem künstlerischen Weg. Das Theater im Teufelhof verfügt über 98 Plätze. Spieltage sind normalerweise Do/Fr & Sa um 20 Uhr 30; die «Schaufenster»-Reihe findet jeweils am Montagabend statt. Dank der direkten Verbindung zum Gast- und Kulturhaus Teufelhof werden im Preis reduzierte Kombinationen von Nachtessen und Theaterbesuch angeboten.

Kulturpartner

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Programm Theatersaison 2021/22

«Der Kulturbetrieb im Theater im Teufelhof eröffnet die neue Saison am 16. September!»

Der Kulturbetrieb im Theater im Teufelhof eröffnet die neue Saison am 16. September!

Wir freuen uns Sie ab dem 16. September wieder mit humorvoller, pointierter und verblüffender Kleinkunst zu verwöhnen.

 

Die Theaterleitung: Katharina Martens & Roland Suter

 

Bitte beachten Sie, dass der Vorstellungsbesuch nur mit einem Covid Zertifikat (digital oder in Papierform) möglich ist, das gescannt werden kann. Impfausweise, Testergebnisse usw. können nicht akzeptiert werden. Bitte halten Sie zudem einen amtlichen Ausweis mit Foto bereit. Wir empfehlen Ihnen, trotz Zertifikat, das Tragen einer Maske während der Vorstellung. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis.

Do, 16. bis Sa, Do, 23. bis Sa, 25. und Do 30. bis 2. Oktober 2021, jeweils um 20.30h La Satire continue «Wir können Bühne»

Wir können Bühne
Foto: Barbara Krause

Uraufführung

Theater-Kabarett mit viel Musik und würzigem Humor

 

Das Ensemble La Satire continue feiert sein 21-jähriges Jubiläum und präsentiert das 20. Programm mit einem bunten kabarettistisch-musikalischen Mix. In unverwechselbarer Art fokussiert La Satire continue die verrückte und entrückte Weltlage, regionale und nationale Gesellschaften, schrumpelige Staatsmänner, fidele Powerfrauen, schweizerische Eigenheiten und verquere Geisteshaltungen. Gabriela Freiburghaus, Barbara Schneebeli, Bettina Urfer, Ueli Ackermann und Roland Suter bieten zeit- und gesellschaftskritische Kleinkunst, mit Biss, Humor, Musik und Gesang.

Autorenschaft: Ueli Ackermann, Barbara Saladin, Stefan Studer, Roland Suter & Josef Zindel. Musikalische Kompositionen: Bettina Urfer

Programm in Mundart

Do, 21. bis Sa 23. Oktober 2021, jeweils 20.30 Uhr Wolfram & Florentin Berger «Schwejk – Abenteuer des braven Soldaten»

Schwejk – Abenteuer des braven Soldaten
Foto: Lina Schubert
Eine Live-Theater-Hörspiel-Performance des grandiosen Schelmenromans

 

Erzählt wird mit unbändigem Humor und satirischer Schärfe vom Irrsinn des Krieges, der masslosen Mcht der Dummheit und wie man Autoritäten mit subversiver Haltung und treuherzigem Blick in ihrer Willkür und Menschenverachtung begegnen kann. Wolfram Berger gibt sich seiner Spiellust im Kosmos der Anspielungen und dem köstlichen Dialogwitz hin. Eingebettet in Soundcollagen seines Sohns Florentin Berger-Monit, hüpft er wie selbstverständlich von Figur zu Figur, vom Kleinstmilitär bis in die hohen Ränge der Monarchie.

Programm in Deutsch

Mo, 25. Oktober 2021, um 20.30h Markus Schönholzer «Schönholzer & Schönholzer»

Schönholzer & Schönholzer
Feinsinnige Komik, heitere Alltagsbeobachtungen und pointierte Lieder

 

Schönholzer denkt über Schönholzer nach. Dabei entdeckt er zwei Stimmen in seiner Brust. Die eine will die Welt retten, die andere will lieber ausschlafen. Es beginnt ein Wettstreit um die Sicht der Dinge und um die Gunst des Publikums. Dabei hauen sich die beiden genussvoll ihre Lieder und Meinungen um die Ohren. Immer ehrlich, stets humorvoll und äusserst musikalisch. Nach diesem Showdown ist nur eines klar: So zwei wie den Schönholzer gibts nur einmal.

Programm in Mundart

Do, 28. Oktober 2021, um 20.30h Lisa Catena «Fertig Theater!»

Fertig Theater!
Foto: Susanne Goldschmid
Ein kabarettistischer Abend voller Satire, Geschichten und Realitäten

 

Das Leben ist ein einziges, grosses Theater! Das weiss Catena als Italienerin nur zu gut. Ob die Dramen nun auf der Weltbühne oder in unseren eigenen Köpfen stattfinden, ist da eigentlich egal. Aber haben Sie sich bei der morgendlichen Zeitungslektüre auch schon gefragt, wer bei all dem Theater, das wir in den Medien serviert bekommen, Regie führt? Wer ins rechte Licht gerückt wird und was im Dunkeln bleibt? In Zeiten von «survival of the loudest», wo sich der Mensch zum Affen macht, geht Catena den Dingen gehörig auf den Grund: Sie beleuchtet die grossen und kleinen Dramen des Alltags in ihrer unnachahmlich stoischen Art. Wo andere eine Pointe setzen, fängt ihre Satire erst an.

Programm in Deutsch und Mundart

Fr, 29. Oktober 2021, um 20.30h Lisa Christ «Ich brauche neue Schuhe»

Ich brauche neue Schuhe
Foto: Talitha Gloor
Wortgewaltiges Kabarett mit Witz, Biss und Nachdruck

 

Es kommt der Punkt, an dem man feststellt: Nun bin ich definitiv aus meiner Jugend herausgewachsen. Was heisst das? Zwischen schwangeren Freundinnen, stehengebliebenen Junggesellen und politisierenden Mitbewohnerinnen stellen sich Fragen nach Eigenständigkeit und Abhängigkeit, nach Frau-Sein in der heutigen Zeit und unserer Verpflichtung der Vergangenheit gegenüber. Lisa Christ kommentiert selbstironisch alltägliche Gegebenheiten und verknüpft sie nahtlos mit grundsätzlichen Fragen über Leben und Identität.

Programm in Mundart und Deutsch

Sa, 30. Oktober 2021, um 20.30h Kilian Ziegler & Samuel Blatter «Geschickt»

Geschickt
Foto: Peter Hauser
Kabarett, Slam Poetry und Musik – das volle Paket!

 

Der Gang zum Briefkasten – Kribbeln, Vorfreude und die Frage aller Fragen: Ist er heute endlich da? Der Liebesbrief, der Lottogewinn, der Umschlag, der alles verändert? Ziegler und Blatter zeigen, was sie im und auf dem Kasten haben. Humorvoll und mit Leichtigkeit besingen sie die Krone der Kommunikation: den Brief. Denn selbst wenn die Poststelle den Schalter umlegt und für immer schliesst – der Brief ist noch lange nicht geliefert! Mit Wortspielen als ihrem Markenzeichen, drücken Ziegler und Blatter jedem Thema geschickt seinen Stempel auf. Eine temporeiche Liebeserklärung an den Brief im post-Post-Zeitalter – ganz nach dem Motto: Kommunikation ist immer noch die beste Unterhaltung.

Programm in Mundart

Do, 4. & Fr, 5. November 2021, jeweils um 20.30h Bernd Gieseking «Finne Dich selbst»

Finne Dich selbst
Foto: Holger Lorenz
Ein Kabarettabend als Roadtrip ins Land der Rentiere

 

Mit seinen Eltern Ilse und Hermann auf dem Rücksitz bricht Bernd Gieseking nach Finnland auf, um seinen Bruder, der sich in eine Finnin verliebt hat, in seiner neuen Heimat zu besuchen. Denn die gebürtigen Ostwestfalen können vor allem eins sehr gut mit den Finnen: zusammen schweigen. Aber wer sind die Menschen dort? Verschrobene Einzelgänger? Trinkfest und sangestüchtig? Und warum sprechen die Finnen eine so verteufelt schwere Sprache? Gieseking präsentiert einen Crashkurs in Sachen Sauna und Seen, Wodka und Wald, Elfen und Elche. Und das so skurril wie alltäglich, so aberwitzig und schön, dass man vor Lachen heulen könnte.

Programm in Deutsch

Sa, 6. November, um 20.30h & So, 7. November 2021 um 17.00h Madeleine Sauveur «Lassen Sie mich durch, ich bin Oma!»

Lassen Sie mich durch, ich bin Oma!
Foto: Sandra Muhli
Ein Programm für Menschen ab 30, die sich trauen, jetzt schon an die Zukunft zu denken

 

Madeleine Sauveur hatte immer eine genaue Vorstellung davon, wie die Zeit jenseits der 60 aussieht: Da werden Träume verwirklicht, für die vorher nie Zeit war! Endlich in Borneo eine Orang-Utan-Station aufbauen, im Bad eine Fussbodenheizung installieren und immer noch genug auf dem Konto, um Ärzte ohne Grenzen zu unterstützen. Sie hat ihr Leben als berufstätige Mutter gelebt – jetzt hat sie sich fest vorgenommen, zum ersten Mal im Leben nur an sich zu denken. Doch dann kommt der Anruf, der alles verändert: „Hallo Mama! Du bist jetzt Oma!“ – und schon sind alle Pläne Makulatur. Sauveur bietet einen musikalischen Kabarettabend: intelligent, komisch, unterhaltsam, warmherzig. Und Kapellmeister Clemens Maria Kitschen – verantwortlich für die Kompositionen – brilliert in hohen und tiefen Tönen auf diversen Instrumenten. ­

Programm in Deutsch

Mo, 8. November 2021, um 20.30h Mia Lüscher & Kaspar Lüscher «Kaninchenjagd oder Wenn Dombrowski kommt»

Kaninchenjagd oder Wenn Dombrowski kommt
Geschichten braucht der Mensch mit einem Hauch von Edward Hopper

 

Als ginge es durch die Nacht bis ins Morgengrauen. An diesem Ort im Nirgendwo lässt ein entlaufenes Kaninchen zwei Menschen aufeinandertreffen. Eine junge Frau, ein alter Mann. Zwei Fremde. Um ihre Einsamkeit zu durchbrechen, geraten sie in diesem namenlosen Gelände in immer fantastischere Lebensentwürfe. Doch zu viel ist passiert: Was sich nicht verbergen lässt, lässt sich nicht verbergen. Die Wahrheit fordert ihr Recht, auch an diesem Ort. So offenbart dieses Stück in seiner Unmissverständlichkeit Tiefgründiges. Manchmal leicht und witzig, aber auch schmerzhaft ­– wie das Leben. Eine emotionale Begegnung.

Programm in Deutsch

Do, 11. bis Sa, 13. November 2021, jeweils um 20.30h Urstimmen «Lieber Lauter Lieblingslieder»

Lieber Lauter Lieblingslieder

Uraufführung

Theater / a cappella vom Allerfeinsten, mit sprühendem Witz und feiner Ironie

 

Die vier Urstimmen verschmelzen Szenisches, Textliches und Musikalisches routiniert zu einem Bühnenprogramm. Dabei durchmischen sie bekannte Songs genre- und stilreich und heben ins musikalisch Ungewisse ab. Sie wagen bei jeder inszenierten Nummer eine Achterbahnfahrt zwischen Unterhaltung und Experiment. Immer wieder werden die überraschenden Übergänge zu eigenen Songs und das virtuose Scheitern und Gelingen auf hohem musikalischem Niveau zelebriert. Urstimmen – das ist Unterhaltung vom Feinsten mit eigenwilligen Arrangements, die an- und berühren. Inszenierung: Tom Ryser

Programm in Mundart und Deutsch

So, 14. November 2021, um 11h Thomas C. Breuer & Pink Pedrazzi «Punktlandung im Nirgendwo»

Punktlandung im Nirgendwo
Foto: zvg
Eine Lesung mit Kurzgeschichten, Betrachtungen, Frechheiten und Musik

 

Vom Kabarett hat er sich verabschiedet, nun ist es Zeit für die Memoiren. Thomas C. Breuer berichtet über 43 Jahre Unterwegssein: von den absonderlichsten Hotels, den besten Veranstaltern und den schlimmsten, den nettesten Kollegen und den doofsten. Dazu beantwortet er drängende Fragen, auf die ebenso drängende Antworten harren: Wo steuert die Humorbranche eignetlich hin und was will sie da? Hat die Politik das Kabarett überflüssig gemacht? Und was bedeutet eigentlich das "C" in seinem Namen? Begleitet wird T.C.B. vom Basler Songwirter Pink Pedrazzi, der seit dreissig Jahren mit aussergewöhnlicher Stimme die Schweizer Musikszene mitprägt.

Programm in Deutsch

Do, 18. November 2021,um 20.30h Faltsch Wagoni «Zum Glück – kein Ratgeber»

Zum Glück – kein Ratgeber
Musiktheater, Songwriter-Satiren und ein liebevoller Geschlechterkampf

 

Jeder ist seines Glückes Schmied, meint der Volksmund. Wenn dieser Satz stimmt, müssten wir dann nicht alle verdammt unglücklich sein? Denn das mit dem Schmieden ist ja so eine Sache. Anstatt mal alle Viere gerade sein zu lassen, schmieden wir wie besessen drauflos, obwohl das mehr schadet als nützt. Denn in Zeiten des Zuviels braucht es zum Glück eigentlich fast nichts. Je weniger, desto leichter tut es sich, das Glück. Zum Glück gehören bei Faltsch Wagoni immer zwei: zwei Zahnbürsten, zwei Koffer, zwei Instrumente, zwei Stimmen und zwei Sturköpfe. Fürs Publikum eine wunderbare Gelegenheit, zwei Stunden innezuhalten und sich ganz dem Glück des Denkvergnügens hinzugeben.

Programm in Deutsch

Fr, 19. November, um 20.30h Philipp Galizia «Kater – sieben Leben»

Kater – sieben Leben
Foto: Katja Saegesser
Theaterkabarett mit schrägem Witz, frecherer Ironie und poetischen Liedeinlagen

 

Mit trockenem Humor und schelmischem Fabuliercharme setzt Philipp Galizia die richtige Pointe am richtigen Ort. Er erzählt seine Geschichten als hintergründiger, liebeskranker und verkaterter Kater. Mit einem feinen Sensorium greift er Gegebenheiten aus dem Alltag der Menschen auf und setzt diese humorvoll um. Er macht sich einen Reim auf die Welt, wobei er sich gerne bei seinem Lieblings-Denker Sokrates bedient. Zusammen mit dem Pianisten Christian Roffler, der Galizia einen watteweichen Klangteppich ausbreitet, in dem man sich am liebsten verlieren würde.

Programm in Mundart

Sa, 20. November 2021,um 20.30h BlöZinger «Zeit»

Zeit

Schweizer Premiere

Ein absurd-witziger Abend mit viel österreichischem Schmäh

 

Die Zeit zwischen Wiederaufbau nach dem 2. Weltkrieg und der Maskenpflicht ist mit einem Wimpernschlag vergangen. Aus Schilling wurde Euro und aus Verliebten wurden von den Umständen Getrennte. Die Zeit verschlingt alle bis auf die Träumer und die Verrückten. Zeit ist relativ, Zeit ist komisch und manchmal grausam. Nehmen Sie sich gemeinsam mit uns Zeit, um die vom Alltag abgewetzten Schonbezüge unserer Seelen durch Lachen aufzufrischen. Robert Blöchl und Roland Penzinger fordern ironisch und pointiert untrainierte Zwerchfelle und eingerostete Gehirnwindungen.

Programm in österreichischem Deutsch

Do, 25. bis Sa, 27. November 2021, jeweils um 20.30h Ingo Börchers «Das Würde des Menschen»

Das Würde des Menschen
Philosophisch-satirische Gedankenspiele

 

Haltung bewahren und Bewährtes aufgeben. Vorübergehend stehen bleiben. Den Ausnahmezustand zur Regel machen. Und: Fragen stellen. Wollen wir das Digitale als Werkzeug oder als Habitat begreifen? Gibt es ein Davor und Danach? Oder eher ein Davor und Seitdem? Vielleicht gar ein Davor und Ab jetzt? Es schlägt die Stunde der Utopien. Die Utopie ist befreundet mit dem Konjunktiv. In ihr steckt das Mögliche. Und hat damit immer das Potenzial zur zukünftigen Wirklichkeit. Auch der Fall der Mauer war bis zum tatsächlichen Fall nichts anderes als Utopie. Man muss mit allem rechnen. Sogar mit dem Guten! Kabarett einmal anders gedacht: Nicht "Was ist schlecht gelaufen?", sondern "Wie könnte es besser sein?"

Programm in Deutsch

Do, 2. bis Sa, 4. Dezember 2021, jeweils um 20.30h Dominik Muheim & Sanjiv Channa «Useluege»

Useluege
Kabarettistisch-musikalische Balkon-Beobachtungen

 

Zuschauen, wie andere scheitern ist angenehmer als selber scheitern. Deswegen Flucht aus der eigenen Problemzone auf den Balkon. Da erstreckt sich die grosse Welt des kleinen Innenhofs: Einer grilliert neuerdings ohne Kleider. Eine tanzt spät nachts alleine durch die Wohnung und auf der Dachterrasse der Vermieter passiert Eigenartiges. Ein Abend übers Beobachten und Beobachtet-Werden. Balkon-Erlebnisse zweier Millennials, die endlich da angekommen sind, wo sie eigentlich gar nie hinwollten: zwischen Waschturm, Kochinsel und Kinderwunsch. ­

Programm in Mundart

Mo, 6. Dezember 2021, um 20.30h Rebekka Lindauer «Héroïne»

Héroïne
Satirische Blickwinkel und kabarettistische Seitenhiebe

 

In einer Welt, wo Funktionalität vor Eleganz und Gesundheit vor Geschmack gestellt werden, fragt sich Rebekka Lindauer, ob die Existenz von Genussmenschen noch berechtigt ist. Was sind unsere Ideale, wer sind unsere heutigen Helden und was zeichnet diese aus? Geht die Welt wegen des Klimawandels oder wegen des Kleinbürgertums zu Grunde? Wäre nach der griechischen Antike nicht der optimale Zeitpunkt für einen zweiten Urknall? Diese und weitere Fragen regen Lindauer zum Nachdenken an und entlocken ihr auch mal den Zorn Gottes. Ihre Worte, mal rau gesprochen, mal zart gesungen, sind treffsicher wie Pfeile und lassen einen nicht kalt. ­

Programm in Mundart und Deutsch

Do, 9. bis Sa, 11. Dezember 2021, jeweils um 20.30h Uta Köbernick, Manuel Stahlberger und Reto Zeller «Liederliche Weihnachten»

Liederliche Weihnachten
Foto: zvg
Eine vergnügliche Advents-Show mit viel Musik und noch mehr Geschichten

 

Die drei Künstlerinnen und Künstler stellen exklusiv für das Theater im Teufelhof ein Weihnachtsprogramm auf die Bühne: Die Hinterhalts-Lyrik der Cornichon-Preisträgerin 2020 Uta Köbernick trifft dabei auf Manuel Stahlberger, das manchmal tief-, oft un- oder feinsinnige Multitalent und den Geschichtenjäger und Kabarettist Reto Zeller mit seiner gewohnt musikalisch-zarten Verschrobenheit. Ein Abend voller Geschichten, Lieder und Kabarettnummern, die wunderbar zur besinnlich-hektischen Jahreszeit passen.

Programm in Deutsch und Mundart

Do, 16. & Fr, 17. Dezember 2021, jeweils um 20.30h Stefan Waghubinger «Jetzt hätten die guten Tage kommen können»

Jetzt hätten die guten Tage kommen können
Foto: Josua Waghubinger
Satirisches Kabarett der Extraklasse

 

Waghubinger hat es ganz nach oben geschafft. Auf dem Dachboden der Garage seiner Eltern sucht er eine leere Schachtel und findet den, der er mal war, den, der er mal werden wollte und den, der er ist. Es wird also eng zwischen zerbrechlichen Wünschen udn zerbrochenen Blumentöpfen, zumal da noch die Führer der grossen Weltreligionen und ein Eichhörnchen auftauchen. Ein kabarettistisches Feuerwerk: tieftraurig und zugleich zum Brüllen komisch, banal und zugleich verblüffend geistreich, zynisch und zugleich warmherzig. Vor allem aber ist es eins: verdammt gut!.

Programm in Deutsch