Das Theater im
Teufelhof Basel

Das Theater im Teufelhof Basel hat sich als Ort für aussergewöhnliche, pointierte und verblüffende Kleinkunst profiliert. Kabarett-Vorstellungen und satirische oder subtil-humorvolle Programme, welche, in der Regel, von den Künstlerinnen und Künstlern selbst geschrieben und gespielt werden, bilden den roten Faden im Spielplan. Das Theater fördert neben bekannten Namen auch unbekannte Talente und begleitet sie auf ihrem künstlerischen Weg. Das Theater im Teufelhof verfügt über 98 Plätze. Spieltage sind normalerweise Do/Fr & Sa um 20 Uhr 30; die «Schaufenster»-Reihe findet jeweils am Montagabend statt. Dank der direkten Verbindung zum Gast- und Kulturhaus Teufelhof werden im Preis reduzierte Kombinationen von Nachtessen und Theaterbesuch angeboten.


Frauen-Kabarett im Teufelhof

Kulturpartner

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Programm Theatersaison 2016/2017

Do, 16. – Sa, 18. März 2017 Esther Hasler «Wildfang»

Wildfang
Foto: Christoph Hoigné
Kabarettsolo im Duo mit Piano

Esther Hasler zieht doppelbödig und hintersinnig vom Leder und bleibt dabei ihren erprobten Markenzeichen treu: subtile Komik, stupendes Schauspiel, brillante Mimik, berührender Gesang, ausdrucksstarke Stimme, virtuos-poetisches Piano, groovige Kompositionen, luzide Wortakrobatik in Bühnendeutsch und vielfarbigem Esperanto aus Weltsprachen und Provinzdialekten. Kurz und gut: wie in jedem Solo betörendes Klavierkabarett und satirische Punktlandungen mit Charme und Scharfsinn.

Programm in Deutsch und Mundart

 

Mo, 20. März 2017 Renato Kaiser «In der Kommentarspalte»

In der Kommentarspalte
Foto: Uwe Lehmann
Satire mit Hirn und Herz

Der Mensch machte Feuer, lernte Lesen und Schreiben, flog zum Mond, kam zurück, entdeckte die Internetkommentarfunktion und wurde zum Affen. Welch treffender Kommentar! Von wem? Egal! Luther sagte: „I have a dream!“ Und Putin sagte: „I have a Krim!“ Was unterscheidet den Kommentator vom Kommentäter? Wo hört die Politik auf und wo fängt die Satire an? Wird man “Das-wird-man-wohl-noch-sagen-Dürfen“ wohl noch sagen dürfen? Humorvoll, kritisch – Kaiser lädt ein zur Kommentarspalterei.

Programm in Deutsch und Mundart

 

Do, 23. – Sa, 25. März 2017 Philipp Galizia & Roman Wyss «Nachtschatte»

Nachtschatte
Foto: zvg
Musikalisches Erzähltheater

Der Pianist Dave (Roman Wyss) und der Bassist und Erzähler Martin (Philipp Galizia) präsentieren in diesem Geschichten- und Chanson-Abend eine einfühlsame Hommage an die „Bahnhöfli-Bar“, den Heimatort für alle Sehn-Süchtigen. Die Lieder und Geschichten dieser liebenswerten Menschen, Figuren aus einer Mischung von Pausenclown und Verlierertyp, die in ihrem Alltag von Episode zu Episode stolpern, sind durchdrungen von heiterer Melancholie und bissigem Spass. Ein Programm der Extraklasse.

Programm in Mundart

 

Mi, 29. März 2017, 19.45 Uhr «"Na, hören Sie mal" – Der satirische Talk»

Foto: zvg
Eine Live-Sendung von SRF 1 aus dem "Theater im Teufelhof"

 

Gäste: Dominic Deville, Stefanie Grob & Peach Weber

Am Klavier: Michael Giertz (Les Papillons)

Moderation: Alexander Götz

 

Mit anderen ins Gespräch kommen – hier schlägt das Herz des Schweizer Radios. Und warum nicht auch mal die «lustigen» Künstlerinnen und Künstler aus den Bereichen Kabarett & Kleinkunst an einem Tisch versammeln?

Das „Theater im Teufelhof“ hat sich als Ort für aussergewöhnliche Kleinkunst aller Art einen Namen gemacht. Und ist mit dem «Spasspartout» schon länger humorvoll verbunden.

 

Dauer des Anlasses: 90 Minuten – freier Eintritt - um Anmeldung wird freundlich gebeten.


info@teufelhof.com oder Tel. 061 261 10 10

Do, 30. März – Sa, 1. April 2017 Bea von Malchus «Die Kennedys – ein Western ohne Pferde»

Die Kennedys – ein Western ohne Pferde
Foto: Britt Schilling
Fulminantes Ein-Frau-Theater

Sie werden an diesem umwerfenden, sogar informativen Theaterabend über den Kennedy-Clan nicht nur zum Millionär, Sie werden auch mit Frank Sinatra Rührei essen und sogar mit Marlene Dietrich schlafen! Sie werden vier absolut wirkungslose Arten, Fidel Castro umzubringen, erlernen, sich mit Mafiabossen treffen und Amphetamine nehmen. Und am Ende werden Sie erschossen! Sorry! Aber no risk no Kennedy! Ein Solo, typisch Bea von Malchus! Hinreissende Komik und ein Figurenpanoptikum erster Güte!

Programm in Deutsch

 

Mo, 3. April 2017 Reto Zeller «Undenufe»

Undenufe
Foto: E.T. Studhalter
Geschichtenjäger und Liedermacher

Zeller sieht. Zeller schreibt. Er verpackt verwinkelte Alltags-Stories in liederliche Gitarren-Stücke. Er besitzt den Blick und die Nase für alltägliche Absonderlichkeiten sowie die treffsichere, sprachmächtige Bosheit, diese noch ein wenig absonderlicher zu gestalten, als sie sind. Mit grossem Erzähldrang entführt der Musik-Kabarettist das Publikum auf gedankliche Abwege, bisweilen politisch, oft poetisch, stets amüsant. Wer den Innerschweizer noch als Geheimtipp erleben will, sollte sich beeilen.

Programm in Mundart

 

Do, 6. April 2017 Sebastian Krämer «Lieder wider besseres Wissen»

Lieder wider besseres Wissen
Foto: Gerald von Foris
Ein kabarettistisch-musikalisches Gegenprogramm zu Einsicht und Vernunft

Einsteigen und Bügel schliessen! Das deutsche Chanson nimmt Fahrt auf. Da wird Selbsterfahrung zur Achterbahn und die Realität zum Autoscooter. Serviert mit Coolness und Grandezza, als wäre der Teufel hinter diesem Mann am Klavier her. Spitzbübisch, aber tiefenlastig gräbt sich sein Klavierspiel in die Seele, während seine Stimme nonchalant mit dem Verstand spazieren geht. Krämers Schaffen ist konkurrenzlos und keinem zweiten Liedermacher zu empfehlen: seine Lieder wider besseres Wissen.

Programm in Deutsch

Fr, 7. April 2017 Sebastian Krämer & Marco Tschirpke «Ich’n Lied – du’n Lied»

Ich’n Lied – du’n Lied
Foto: Erik Neumann
Im Duo noch besser!

Unter dem schlichten Motto „Ich ’n Lied – du ’n Lied“ teilen sich die beiden Berliner Chansonniers einen Abend. Krämer starrt so lange auf die Dinge, bis diese nervös werden und ihre Abgründe und Risse offenbaren. Das Ergebnis sind Lieder, die harmlos beginnen und im Wahnwitz eskalieren. Tschirpkes Lapsuslieder sind Meisterwerke der Andeutung und des Unvollständigen. Er verschont uns mit Wesentlichem und sagt trotzdem alles. Ein ewiger Wechsel: Yin und Yang, kalt und heiss: Krämer und Tschirpke.

Programm in Deutsch

Sa, 8. April 2017 Marco Tschirpke «Frühling, Sommer, Herbst & Günther»

Frühling, Sommer, Herbst & Günther
Foto: Erik Neumann
Gedichte und Lapsuslieder

Den Jahreszeiten ist nicht zu trauen. Es schneit im April und schwült im November. Mit den Gedichten und Lapsusliedern von Tschirpke verhält es sich ebenso: Anfangs wähnt man sich in sicheren Gefilden. Dann kommt alles ganz anders – obwohl man es doch wusste. Tschirpke wogt wie das Getreide auf den Feldern im Sommer, wo es der Ernte entgegenfiebert. Viele kleine Körner werden zum geistigen Nahrungsmittel, denn Tschirpke kriegt es gebacken, noch dem abstrusesten Einfall Schlüssigkeit anzuerziehen.

Programm in Deutsch

Do, 27. – Sa, 29. April 2017 Anny Hartmann «Ist das Politik, oder kann das weg?»

Ist das Politik, oder kann das weg?
Foto: zvg
Politisches Kabarett

Die klassischen Nachrichten driften in den Boulevard ab und man versteht gar nicht mehr, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden. Worüber lohnt es sich aufzuregen? Was sind die wahren Ungerechtigkeiten? Hartmann trennt echte Aufreger von puren Ablenkungsmanövern. Sie ist unbequem und gesellschaftskritisch, überrascht mit unglaublicher Leichtigkeit, mit Herz und Verstand und geistesbelebender Frische. Mit Pointen, die mal fein- und mal grosskalibrig sind, zeigt sie, wie lustig Politik sein kann.

Programm in Deutsch

Mo, 1. Mai 2017 Lisa Catena, Dominik Muheim, Jan Rutishauser & Christoph Simon «Die Sieger»

Die Sieger
Foto: Claude Hurni

VORPREMIERE

Die Kabarett-Casting-Gewinner on tour

Es regnet goldene Konfetti: "We are the Champions"! Die Sieger stemmen ihre Pokale – Gurkengläser, Keramiken, Blechpokale – in die Höhe. Ihre Dankesreden lassen die Fallhöhe erahnen: Stärke und Erhabenheit werden demontiert. Mit feinen Alltagsbeobachtungen bis hin zur scharfen Satire. Verbale Schlagabtausche, Monologe und poetische Momente wechseln sich ab. Das Quartett lustwandelt in seinem Instrumentenpark und präsentiert musikalische Themen, die sich als roter Faden durch den Abend ziehen.

Programm in Mundart und Deutsch

Do, 4. – Sa, 6. und Do, 11. – Sa, 13. Mai 2017 Franziska Maria von Arb & David Schönhaus «Biichti – Geständnisse eines Dorfes»

Biichti – Geständnisse eines Dorfes
Foto: Hanna Schiess

URAUFFÜHRUNG

Ein Musiktheater von und mit „StimmeKontraBass"

Eigentlich wollte sie nur den Opferstock ausräumen – nun ist sie Pfarrköchin wider Willen und bekommt im Beichtstuhl Geschichten zu hören, nach denen sie nicht gefragt hat. Als diese sie nicht mehr kalt lassen, sie sich in die Stimme eines Unbekannten verliebt und ihre dunkle Herkunft aufzufliegen droht, will sie sich aus dem Staub machen. Dabei hat sie allerdings nicht mit ihren Schäfchen gerechnet. Von Arbs Geschichten und Schönhaus’ Klangwelt sind ein brillantes Sammelsurium (un-)heimlicher Vorkommnisse.

Programm in Mundart