Das Theater im
Teufelhof Basel

Das Theater im Teufelhof Basel hat sich als Ort für aussergewöhnliche, pointierte und verblüffende Kleinkunst profiliert. Kabarett-Vorstellungen und satirische oder subtil-humorvolle Programme, welche, in der Regel, von den Künstlerinnen und Künstlern selbst geschrieben und gespielt werden, bilden den roten Faden im Spielplan. Das Theater fördert neben bekannten Namen auch unbekannte Talente und begleitet sie auf ihrem künstlerischen Weg. Das Theater im Teufelhof verfügt über 98 Plätze. Spieltage sind normalerweise Do/Fr & Sa um 20 Uhr 30; die «Schaufenster»-Reihe findet jeweils am Montagabend statt. Dank der direkten Verbindung zum Gast- und Kulturhaus Teufelhof werden im Preis reduzierte Kombinationen von Nachtessen und Theaterbesuch angeboten.


Frauen-Kabarett im Teufelhof

Kulturpartner

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Programm Theatersaison 2016/2017

Do, 8. – Sa, 10. Dez. 2016 Clara Buntin «Clip & Clara»

Clip & Clara
Foto: zvg
Wortspielereien, skurrile Moderationen und Lieder voller Poesie, Schalk und Melodie

Clara Buntin kommt von der Musik und auch vom Theater. Sie kommt aus Deutschland und auch aus Italien. Mit ihrer argentinisch-italienischen Mutter und ihrem ostpreussisch-litauischen Vater ist sie in München aufgewachsen und lebt heute in Zürich. Dorthin verschlug es sie der Musik wegen, namentlich der ersten A-cappella-Girlgroup "The Sophisticrats“. Mit quirliger Leichtigkeit und ungewöhnlichen Ideen präsentiert sie in ihrem Programm ihren Irrwortwitz und verursacht leichte Vibrationen in den Gehirnwindungen. So manche Verwortelung mischt sich in das Stimm- und Tastengeklirre. Als gut eingespieltes Solo servieren „Clip & Clara“ skurrile Dada-Häppchen. Ein Abend mit grösstem Unfug, vorgetragen mit höchster Überzeugung, gepaart mit einer schönen Stimme.

Programm in Deutsch

 

http://www.srf.ch/play/radio/spasspartout/audio/die-solokuenstlerin-clara-buntin?id=c88417a3-a9c3-4c63-949e-3f19df693432

Do, 12. – Sa, 14. Januar 2017 Klaus Birk «Affen im Kopf»

Affen im Kopf
Foto: zvg
Kabarett und Satire

Birk erzählt, liest, spottet und macht sich lustig über schräge Gedanken, die uns im Kopf rumhopsen, uns so wunderbar mies fühlen lassen, glücklich stimmen oder uns zum Affen machen. Haben Sie beim Zeitung lesen, Radio hör'n und Ferseh'n auch manchmal den Verdacht, wir hätten den Knall nicht gehört, die Waffeln zu heiss gebügelt oder nur ein Loch zu viel in der Klarinette? Birk äussert sich dazu schwäbisch dezidiert: Schmeiss die Affen raus und du kannst die Bananen endlich selber essen.

Programm in Deutsch

Do, 19. – Sa, 21. Jan., Do, 26. – Sa, 28. Jan. + Do, 2. – Sa, 4. Feb. 2017 Joachim Rittmeyer «Bleibsel»

Bleibsel
Foto: zvg
Poetisch-skurriles Kabarett

Eine Tafelrunde ist unwissentlich dabei, ein Rätsel der Menschheit zu lösen: Was treibt uns zur Kultur? Dabei sind die Kultfiguren aus Rittmeyers grandiosem Kabarett-Kabinett: Theo Metzler, Jovan Nabo und Hanspeter Brauchle. Letzterer führt souverän durch den Abend wie seinerzeit der heldenhafte König Arthus die Ritter der Tafelrunde zum heiligen Gral. Dank Telekommunikation, Situationskomik und menschlicher Verwandlungskunst wohnt das Publikum einem historischen Ereignis live bei.

Programm in Mundart und Deutsch

Mo, 6. Feb. 2017 LedermannWernli «Poisä»

Poisä
Foto: Tres Camenzind
Ein musikalisch-kabarettistischer Abend über die Zeit

Poisä! – Endlich Zeit, sich über die wirklich wichtigen Dinge im Leben zu unterhalten. Endlich Zeit, die Songs zu hören, die im Programm eigentlich nicht Platz haben. Endlich Zeit, einmal etwas aus dem Moment heraus entstehen zu lassen. LedermannWernli kultivieren ihre äusserst eigenwillige Performance. Sie verdichten Geschichten, Sounds und Songs zu einem kompakten Bühnenereignis voll Komik und Wahnwitz, voll Poesie und Poisä. Mit viel fetziger Musik. Doch aufgepasst: Zu viel Poisä ist Gift!

Programm in Mundart

Do, 9. – Sa, 11. Feb. 2017 Mathias Deutschmann «Wie sagen wir’s dem Volk?»

Wie sagen wir’s dem Volk?
Foto: zvg
Fabelhaftes und feinsinniges Politkabarett

„Wie sagen wir’s dem Volk?“ ist ein Programm über die öffentliche Meinung und ihre tägliche Herstellung. Ein Abend über Desinformation, Geheimdienste, Staatskabarett, Verschwörungstheorien und eine Kanzlerin, die alles verwaltet und nichts entfaltet. Bevor Sie sich in die politikfreie Komfortzone der Republik verdrücken, sollten Sie sich Opus 13 des Kabarett-Altmeisters Matthias Deutschmann ansehen. Wie immer grandios! Auch oder gerade für Demokratie-Schweizerinnen und -Schweizer ein Gewinn!

Programm in Deutsch

Do, 16. – Sa, 18. Feb. 2017 Flüsterzweick «Stabile Eskalation»

Stabile Eskalation
Foto: Gabriel Rizar
Österreichs schrägstes Kabarettduo

Es reicht. Es muss etwas passieren! Sofort. Denn wir haben zu lange mitgespielt, bis plötzlich alles da war: Wohnung, Arbeit, Beziehungen und sogar ein bisschen Geld. Aber wollten wir das wirklich? Darum wird ab heute Abend alles anders! Etwas Grossartiges, Bahnbrechendes, Unerwartetes muss passieren. Ein Abenteuer! Ulrike Haidacher und Antonia Stabinger bestechen durch kabarettistisches Theater, subtile Komik, unbändigen Sprachwitz und schauspielerische Raffinesse – und passen in keine Schublade.

Programm in Deutsch

Do, 23. – Sa, 25. Feb. 2017 Nils Althaus «Aussetzer»

Aussetzer
Foto: Markus Bertschi & Severin Jakob
Kabarettsolo mit Liedern

Wir funktionieren. Eine geölte Maschine im globalen Wettbewerb. Ein Rennen um die besten Plätze. Althaus rennt mit. Sprachlich virtuos, musikalisch, vielseitig – der Charmante unter den Bösen. Und dann das! Althaus hat einen Aussetzer. Plötzlich wird es still. Und Althaus hat auf einmal die Musse, alles in Ruhe zu betrachten; mit Scharfsinn und staubtrockenem Humor. Es bleiben zwei Fragen, die er nur zusammen mit dem Publikum beantworten kann: Was ist ein gutes Leben und gehört dieser Abend dazu?

Programm in Mundart

Do, 16. – Sa, 18. März 2017 Esther Hasler «Wildfang»

Wildfang
Foto: Christoph Hoigné
Kabarettsolo im Duo mit Piano

Esther Hasler zieht doppelbödig und hintersinnig vom Leder und bleibt dabei ihren erprobten Markenzeichen treu: subtile Komik, stupendes Schauspiel, brillante Mimik, berührender Gesang, ausdrucksstarke Stimme, virtuos-poetisches Piano, groovige Kompositionen, luzide Wortakrobatik in Bühnendeutsch und vielfarbigem Esperanto aus Weltsprachen und Provinzdialekten. Kurz und gut: wie in jedem Solo betörendes Klavierkabarett und satirische Punktlandungen mit Charme und Scharfsinn.

Programm in Deutsch und Mundart

Mo, 20. März 2017 Renato Kaiser «In der Kommentarspalte»

In der Kommentarspalte
Foto: Uwe Lehmann
Satire mit Hirn und Herz

Der Mensch machte Feuer, lernte Lesen und Schreiben, flog zum Mond, kam zurück, entdeckte die Internetkommentarfunktion und wurde zum Affen. Welch treffender Kommentar! Von wem? Egal! Luther sagte: „I have a dream!“ Und Putin sagte: „I have a Krim!“ Was unterscheidet den Kommentator vom Kommentäter? Wo hört die Politik auf und wo fängt die Satire an? Wird man “Das-wird-man-wohl-noch-sagen-Dürfen“ wohl noch sagen dürfen? Humorvoll, kritisch – Kaiser lädt ein zur Kommentarspalterei.

Programm in Deutsch und Mundart

Do, 23. – Sa, 25. März 2017 Philipp Galizia & Roman Wyss «Nachtschatte»

Nachtschatte
Foto: zvg
Musikalisches Erzähltheater

Der Pianist Dave (Roman Wyss) und der Bassist und Erzähler Martin (Philipp Galizia) präsentieren in diesem Geschichten- und Chanson-Abend eine einfühlsame Hommage an die „Bahnhöfli-Bar“, den Heimatort für alle Sehn-Süchtigen. Die Lieder und Geschichten dieser liebenswerten Menschen, Figuren aus einer Mischung von Pausenclown und Verlierertyp, die in ihrem Alltag von Episode zu Episode stolpern, sind durchdrungen von heiterer Melancholie und bissigem Spass. Ein Programm der Extraklasse.

Programm in Mundart

Mi, 29. März 2017, 19.45 Uhr «"Na, hören Sie mal" – Der satirische Talk»

Foto: zvg
Eine Live-Sendung von SRF 1 aus dem "Theater im Teufelhof"

 

Gäste: Dominic Deville, Stefan Büsser & Stefanie Grob

Am Klavier: Michael Giertz (Les Papillons)

Moderation: Alexander Götz

 

Mit anderen ins Gespräch kommen – hier schlägt das Herz des Schweizer Radios. Und warum nicht auch mal die «lustigen» Künstlerinnen und Künstler aus den Bereichen Kabarett & Kleinkunst an einem Tisch versammeln?

Das „Theater im Teufelhof“ hat sich als Ort für aussergewöhnliche Kleinkunst aller Art einen Namen gemacht. Und ist mit dem «Spasspartout» schon länger humorvoll verbunden.

 

Dauer des Anlasses: 90 Minuten – freier Eintritt - um Anmeldung wird freundlich gebeten.

Do, 30. März – Sa, 1. April 2017 Bea von Malchus «Die Kennedys – ein Western ohne Pferde»

Die Kennedys – ein Western ohne Pferde
Foto: Britt Schilling
Fulminantes Ein-Frau-Theater

Sie werden an diesem umwerfenden, sogar informativen Theaterabend über den Kennedy-Clan nicht nur zum Millionär, Sie werden auch mit Frank Sinatra Rührei essen und sogar mit Marlene Dietrich schlafen! Sie werden vier absolut wirkungslose Arten, Fidel Castro umzubringen, erlernen, sich mit Mafiabossen treffen und Amphetamine nehmen. Und am Ende werden Sie erschossen! Sorry! Aber no risk no Kennedy! Ein Solo, typisch Bea von Malchus! Hinreissende Komik und ein Figurenpanoptikum erster Güte!

Programm in Deutsch

Mo, 3. April 2017 Reto Zeller «Undenufe»

Undenufe
Foto: E.T. Studhalter
Geschichtenjäger und Liedermacher

Zeller sieht. Zeller schreibt. Er verpackt verwinkelte Alltags-Stories in liederliche Gitarren-Stücke. Er besitzt den Blick und die Nase für alltägliche Absonderlichkeiten sowie die treffsichere, sprachmächtige Bosheit, diese noch ein wenig absonderlicher zu gestalten, als sie sind. Mit grossem Erzähldrang entführt der Musik-Kabarettist das Publikum auf gedankliche Abwege, bisweilen politisch, oft poetisch, stets amüsant. Wer den Innerschweizer noch als Geheimtipp erleben will, sollte sich beeilen.

Programm in Mundart

Do, 6. April 2017 Sebastian Krämer «Lieder wider besseres Wissen»

Lieder wider besseres Wissen
Foto: Gerald von Foris
Ein kabarettistisch-musikalisches Gegenprogramm zu Einsicht und Vernunft

Einsteigen und Bügel schliessen! Das deutsche Chanson nimmt Fahrt auf. Da wird Selbsterfahrung zur Achterbahn und die Realität zum Autoscooter. Serviert mit Coolness und Grandezza, als wäre der Teufel hinter diesem Mann am Klavier her. Spitzbübisch, aber tiefenlastig gräbt sich sein Klavierspiel in die Seele, während seine Stimme nonchalant mit dem Verstand spazieren geht. Krämers Schaffen ist konkurrenzlos und keinem zweiten Liedermacher zu empfehlen: seine Lieder wider besseres Wissen.

Programm in Deutsch

Fr, 7. April 2017 Sebastian Krämer & Marco Tschirpke «Ich’n Lied – du’n Lied»

Ich’n Lied – du’n Lied
Foto: Erik Neumann
Im Duo noch besser!

Unter dem schlichten Motto „Ich ’n Lied – du ’n Lied“ teilen sich die beiden Berliner Chansonniers einen Abend. Krämer starrt so lange auf die Dinge, bis diese nervös werden und ihre Abgründe und Risse offenbaren. Das Ergebnis sind Lieder, die harmlos beginnen und im Wahnwitz eskalieren. Tschirpkes Lapsuslieder sind Meisterwerke der Andeutung und des Unvollständigen. Er verschont uns mit Wesentlichem und sagt trotzdem alles. Ein ewiger Wechsel: Yin und Yang, kalt und heiss: Krämer und Tschirpke.

Programm in Deutsch

Sa, 8. April 2017 Marco Tschirpke «Frühling, Sommer, Herbst & Günther»

Frühling, Sommer, Herbst & Günther
Foto: Erik Neumann
Gedichte und Lapsuslieder

Den Jahreszeiten ist nicht zu trauen. Es schneit im April und schwült im November. Mit den Gedichten und Lapsusliedern von Tschirpke verhält es sich ebenso: Anfangs wähnt man sich in sicheren Gefilden. Dann kommt alles ganz anders – obwohl man es doch wusste. Tschirpke wogt wie das Getreide auf den Feldern im Sommer, wo es der Ernte entgegenfiebert. Viele kleine Körner werden zum geistigen Nahrungsmittel, denn Tschirpke kriegt es gebacken, noch dem abstrusesten Einfall Schlüssigkeit anzuerziehen.

Programm in Deutsch

Do, 27. – Sa, 29. April 2017 Anny Hartmann «Ist das Politik, oder kann das weg?»

Ist das Politik, oder kann das weg?
Foto: zvg
Politisches Kabarett

Die klassischen Nachrichten driften in den Boulevard ab und man versteht gar nicht mehr, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden. Worüber lohnt es sich aufzuregen? Was sind die wahren Ungerechtigkeiten? Hartmann trennt echte Aufreger von puren Ablenkungsmanövern. Sie ist unbequem und gesellschaftskritisch, überrascht mit unglaublicher Leichtigkeit, mit Herz und Verstand und geistesbelebender Frische. Mit Pointen, die mal fein- und mal grosskalibrig sind, zeigt sie, wie lustig Politik sein kann.

Programm in Deutsch

Mo, 1. Mai 2017 Lisa Catena, Dominik Muheim, Jan Rutishauser & Christoph Simon «Die Sieger»

Die Sieger
Foto: Claude Hurni

VORPREMIERE

Die Kabarett-Casting-Gewinner on tour

Es regnet goldene Konfetti: "We are the Champions"! Die Sieger stemmen ihre Pokale – Gurkengläser, Keramiken, Blechpokale – in die Höhe. Ihre Dankesreden lassen die Fallhöhe erahnen: Stärke und Erhabenheit werden demontiert. Mit feinen Alltagsbeobachtungen bis hin zur scharfen Satire. Verbale Schlagabtausche, Monologe und poetische Momente wechseln sich ab. Das Quartett lustwandelt in seinem Instrumentenpark und präsentiert musikalische Themen, die sich als roter Faden durch den Abend ziehen.

Programm in Mundart und Deutsch

Do, 4. – Sa, 6. und Do, 11. – Sa, 13. Mai 2017 Franziska Maria von Arb & David Schönhaus «Biichti – Geständnisse eines Dorfes»

Biichti – Geständnisse eines Dorfes
Foto: Hanna Schiess

URAUFFÜHRUNG

Ein Musiktheater von und mit „StimmeKontraBass"

Eigentlich wollte sie nur den Opferstock ausräumen – nun ist sie Pfarrköchin wider Willen und bekommt im Beichtstuhl Geschichten zu hören, nach denen sie nicht gefragt hat. Als diese sie nicht mehr kalt lassen, sie sich in die Stimme eines Unbekannten verliebt und ihre dunkle Herkunft aufzufliegen droht, will sie sich aus dem Staub machen. Dabei hat sie allerdings nicht mit ihren Schäfchen gerechnet. Von Arbs Geschichten und Schönhaus’ Klangwelt sind ein brillantes Sammelsurium (un-)heimlicher Vorkommnisse.

Programm in Mundart