Das Theater im
Teufelhof Basel

Das Theater im Teufelhof Basel hat sich als Ort für aussergewöhnliche, pointierte und verblüffende Kleinkunst profiliert. Kabarett-Vorstellungen und satirische Programme, welche, in der Regel, von den Künstlerinnen und Künstlern selbst geschrieben und gespielt werden, bilden den roten Faden im Spielplan. Das Theater fördert neben bekannten Namen auch unbekannte Talente und begleitet sie auf ihrem künstlerischen Weg. Das Theater im Teufelhof verfügt über 100 Plätze. Spieltage sind normalerweise Do/Fr & Sa um 20 Uhr 30; die «Schaufenster»-Reihe findet jeweils am Montagabend statt. Dank der direkten Verbindung zum Gast- und Kulturhaus Teufelhof werden im Preis reduzierte Kombinationen von Nachtessen und Theaterbesuch angeboten.

Kulturpartner

kultkino_Logo1 GBK

Mitglied der GBK Genossenschaft Basler Kleintheater

Programm Theatersaison 2014/2015

Spielbeginn jeweils um 20.30 Uhr

23.-25., 30 & 31.Oktober und 1. November 2014 (Do – Sa) Michel Gammenthaler «Scharlatan»

Scharlatan
Foto: Mirco Rederlechner
Schauspiel, Kabarett und Zauberei

 

Augen auf bei der Berufswahl! Eine solide Grundausbildung: Zauberer! Wenn man erst einmal gelernt hat, Leuten falsche Tatsachen vorzuspiegeln, eröffnen sich unzählige Karriere-Möglichkeiten: Wie stellt man Kontakt her zu Verstorbenen, die gar nie gelebt haben? Wie schummelt man beim Pokern, ohne die Karten zu berühren? Und wie liest man Gedanken ganz ohne übersinnliche Fähigkeiten? Ein Blick in die Kristallkugel offenbart: Dieses Programm ist vollkommen paranormal!

 

Regie führte die Baslerin Bettina Dieterle.

 

Mundart

 


Montag, 3. November 2014 Marco Tschirpke «Flügelstürmer»

Flügelstürmer
Foto: Harry Schitger
Musikkabarett

Marco Tschirpke liebt das geistig bewegliche Publikum, Menschen, die ihre Erfahrungen mit der Welt gemacht haben und sich nicht mit Witzchen abspeisen lassen. Er sucht den köstlichen Gedanken und lässt sich von den hektischen Köchen der guten Laune nicht aus der Ruhe bringen.

Tschirpke weiss, wie man Gedichte macht, die tief und komisch zugleich sind und ahnt bisweilen, wie Lieder zu unverwechselbaren Unikaten werden. Sein vielgerühmtes Klavierspiel ist stets ganz dem Moment verpflichtet: Denn er übt nie. Oder immer. Entscheiden Sie selbst!

Deutsch

 

6.-8. November 2014 (Do – Sa) Tina Teubner «Männer brauchen Grenzen»

Männer brauchen Grenzen
Foto: zvg
Lieder, Kabarett und Unfug

Tina Teubner, Kernkompetenz auf dem Gebiet des autoritären Liebesliedes, lebt in Köln als alleinerziehende Ehefrau. Gestählt durch zahllose Ehejahre weiss sie, dass nur eine entschiedene Hand zum Glück führt: Warum soll das, was für die Kinder gut ist, nicht auch für den Mann gut sein? Mit ihrer rasier- und messerscharfen Intelligenz, ihrem unwiderstehlichen Humor und ihrer weltumfassenden Herzenswärme tackert sie dem Publikum ihre Merksätze in Hirn, Herz und Gehörgang, virtuos begleitet von ihrem Pianisten Ben Süverkrüp.

Deutsch

Montag, 10. November 2014 Axel Pätz «Das Niveau singt»

Das Niveau singt
Foto: Kay-Christian Heine
Tastenkabarett

Mit bösartigem Witz und makabren Liedern, zu denen er sich auf Klavier und Akkordeon begleitet, hat Axel Pätz auch mit seinem zweiten Soloprogramman der Scherzgrenze der Gesellschaft Posten bezogen, um dort nicht nur in die Tasten, sondern auch seinen Mitmenschen kräftig auf die Finger zu hauen. Er berichtet von Schrecken des Alltags, wie dem Telefonat mit der eigenen Familien-Hotline, gibt praktische Tipps, wie man der sozialen Verelendung durch Gründung einer Bank zuvorkommen kann, und liefert erhellende Einblicke in das Privatleben von Serienmördern. Hier erzählt einer, der alle Abgründe des Lebens ausgelotet hat.
Deutsch


 

13.-15., 20.-23. & 27.-29. November 2014 (Do – Sa) frauVOLKmann «Sautot!»

Sautot!
Foto: zvg

Uraufführung

Eine musikalische Treibtat

Die Multiinstrumentalisten Christina Volk und Florian Volkmann folgen dem Ruf der musikalischen Wildnis und gehen auf die Jagd. Wer die beiden kennt, weiss, dass dabei nichts ohne verspielten Humor und gehörig Augenzwinkern geht. Ihr erstes gemeinsames Programm ist eine wilde Jagd auf die Welt der Töne, bläst das Jagdhorn, rollt mit Sang und Klang daher, macht die Sprache zum Instrument, singt Klagelieder über das Unwesentliche, verfolgt das Gespräch zweier Tuben, beobachtet den Doppel-Bass, entführt mit Hawaiigitarre und Banjo in andere Welten und kitzelt mit der Obertonflöte das Trommelfell.

Deutsch & Mundart

4.-6. Dezember 2014 (Do – Sa) Ingo Börchers «Keimfrei – ein Hypochonder packt aus»

Keimfrei – ein Hypochonder packt aus
Foto: zvg
Kabarettsolo

Sie lauern überall: Pilze und Bakterien, Viren und Parasiten, Sporen und Schmarotzer. Darum waschen wir mehrmals täglich unsere Hände, wenn nicht mit Seife, so doch in Unschuld. Keimfreiheit lautet das Gebot der Stunde: Im Krankenhaus und in der Pflege, am Geldautomaten und in der Politik. Wir wollen ein Leben ohne Nebenwirkungen; nach uns der Beipackzettel. In seinem neuen Kabarett-Solo ist Ingo Börchers immer einen Sprühstoss voraus und widmet sich einer alternden Gesellschaft, die kein Risiko mehr eingehen will.

Deutsch

Montag, 8. & Dienstag 9. Dezember 2014 Armin Fischer «Freude schöner Weihnachtstrubel»

Freude schöner Weihnachtstrubel
Foto: Bahman J. Börger
Ein klavierkabarettistisches Rettungsprogramm

Dass Beethoven sein Leben mit Komponieren verbrachte, weiss jeder. Aber er hat kein einziges Weihnachtslied geschrieben. All die anderen klassischen Komponisten übrigens auch nicht, denn damals hiess Weihnachten noch Kirchgang und Bratapfel, und ein Lied zu komponieren für einen Bratapfel war nicht gerade lukrativ. Der Klavierkabarettist Armin Fischer holt die Musik nach, die nie geschrieben wurde und präsentiert 24 heitere Kalendergeschichten mit Pointen und Piano – alle selbstgemacht wie Weihnachtsguetzli und garantiert André-Rieu-frei.

Deutsch

11.-13. Dezember 2014 (Do – Sa) Sarah Hakenberg «Struwwelpeter reloaded»

Struwwelpeter reloaded
Foto: Behrbohm Augsburg
Makabarett

Das Publikum erwartet hier das harte Leben, denn Sarah Hakenberg stellt die Struwwelpeter-Geschichte modernisiert vor. Niemand kann hier auf einen Hans-Guck-in-die-Luft warten, dafür wird Mandy-Guck-aufs-Handy erscheinen. Jeder kennt den Zappelphilipp, doch dieser verwandelt sich in die Ritaline-Aline und der Suppenkaspar macht eine Wandlung zum drallen Kalle durch. In ihrem neuen Programm zeigt sich Hakenberg von ihrer dunkelsten Seite – mit bitterböser Ironie, dazu noch pädagogisch wertfrei, immer urkomisch undgarantiert politisch unkorrekt – und das alles lieb lächelnd am Klavier.

Deutsch